Hydrantentechnik

Wandhydranten, das sind in Gebäuden fest installierte Wasserentnahmestellen, die über eine angeschlossene und aufgerollte Schlauchleitung – Schlauch mit Haspel – zur ersten Brandbekämpfung durch Betriebsangehörige und durch die Feuerwehr eingesetzt werden.

Die Wandhydranten sind in Gebäuden teilweise baurechtlich vorgeschrieben und gehören zur brandschutztechnischen Grundausstattung vieler öffentlicher und gewerblicher Anlagen, wie etwa auch an Flughäfen oder auch im Bahnbetrieb.

Wandhydranten sollten dort installiert werden, wo sie leicht zugänglich und schnell erreichbar sind, z.B. in der Nähe von Treppenhäusern, Fluchttüren usw. Wandhydranten dürfen Fluchtwege nicht verengen und müssen selber gut zugänglich sein, die Türen des Wandhydranten- Schrankes müssen sich 180° öffnen lassen. Bei solchen baulichen Gegebenheiten haben sich Wandhydranten- Schränke mit Rolladen bewährt.

Um die Verrauchung von Fluchtwegen (z. B. Treppenräumen) zu verhindern, sollten Wandhydranten so installiert sein, dass bei ihrem Einsatz die Funktion von Rauchschutztüren durch die verlegte Schlauchleitungen nicht beeinträchtigt wird.

Zweiteiliges Untergestell 2UG

Zweiteiliges Untergestell 2UG

Untergestelle werden zur wandunabhängigen Aufstellung von Wandhydranten- oder Schutzschränken eingesetzt. Dabei können z.B. Säulengestelle verwendet werden. Der Schrank wird zwischen zwei Säulen montiert wobei die Säule die Rohrleitung aufnehmen kann.

Einteiliges Untergestell 1UG

Einteiliges Untergestell 1UG

Untergestelle werden zur wandunabhängigen Aufstellung von Wandhydranten- oder Schutzschränken eingesetzt. Dabei können z.B. Säulengestelle verwendet werden. Der Schrank wird zwischen zwei Säulen montiert wobei die Säule die Rohrleitung aufnehmen kann.