Hosko Superplus- Vielzweckbinder

Hosko Superplus Vielzweckbinder

Hosko Superplus Vielzweckbinder steht für starke Aufnahmeleistung, hohe Sicherheit und vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Dieses leistungsfähige Ölbindemittel Typ III/R wurde speziell für anspruchsvolle Anwendungen in Industrie, Gewerbe, Werkstatt und Lager entwickelt. Besonders beim Umgang mit Chemikalien, Ölen oder anderen ausgelaufenen Flüssigkeiten überzeugt der Vielzweckbinder durch schnelle Wirkung und zuverlässige Ergebnisse.

Die mineralische Basis aus kalzinierter Kieselgur macht Hosko Superplus zu einem umweltfreundlichen Bindemittel mit hoher Effizienz. Das Produkt erfüllt die Anforderungen nach DWA-A 716-1 & -9G und eignet sich hervorragend für feste Oberflächen in Produktionsbereichen, Verkehrswegen, Hallen oder technischen Anlagen. Wer Wert auf Sauberkeit, Sicherheit und schnelle Reaktion legt, findet hier eine professionelle Lösung.

Hosko Superplus Vielzweckbinder für Öl, Chemikalien und Flüssigkeiten

Hosko Superplus bindet ein breites Spektrum an Flüssigkeiten zuverlässig und schnell. Dazu gehören Öle, Säuren, Laugen sowie wässrige und organische Lösungsmittel. Sobald das Granulat aufgetragen wird, beginnt die Aufnahme unmittelbar. So lassen sich Verschmutzungen zügig beseitigen und Gefahrenstellen schnell absichern.

Gerade in Bereichen mit erhöhtem Sicherheitsbedarf ist diese schnelle Wirkung ein großer Vorteil. Ausgelaufene Flüssigkeiten können Rutschgefahren verursachen oder Arbeitsprozesse behindern. Mit Hosko Superplus werden Rückstände effizient aufgenommen und Flächen rasch wieder nutzbar gemacht.

Feine Körnung für gründliche Reinigung

Die feine Micro-Körnung sorgt dafür, dass das Bindemittel auch in kleine Risse, Fugen und Vertiefungen eindringen kann. Dadurch werden selbst schwer erreichbare Stellen zuverlässig gereinigt. Nach der Aufnahme bleibt das Material hart sowie tritt- und rutschfest. Das erleichtert die Aufnahme des gebrauchten Granulats und erhöht die Sicherheit während der Reinigung.

Diese Eigenschaften machen Hosko Superplus ideal für Werkstätten, Industriebetriebe, Servicefahrzeuge, Bauhöfe, Lagerflächen und viele weitere Einsatzorte.

Wirtschaftlich und professionell im Einsatz

Durch das hohe Absorptionsvermögen wird auch bei größeren Verschüttungen effizient gearbeitet. Das spart Materialeinsatz, reduziert Reinigungszeit und unterstützt wirtschaftliche Betriebsabläufe. Der praktische 10-kg-PE-Tragesack ermöglicht eine einfache Lagerung, schnelle Bereitstellung und komfortable Handhabung im Alltag.

Hosko Superplus ist die richtige Wahl für Unternehmen, die ein hochwertiges Ölbindemittel, Chemikalienbinder oder Universalbindemittel suchen.

Technische Details und Lieferumfang

  • Produkt: Hosko Superplus Vielzweckbinder
  • Typ: Ölbindemittel Typ III/R
  • Speziell für Chemikalien geeignet
  • Materialbasis: kalzinierte Kieselgur
  • Körnung: micro (0,3 – 0,7 mm)
  • inert
  • tritt- + rutschfest
  • Schüttgewicht: 525 g/l
  • Sackvolumen: ca. 20 l
  • Gewicht: 10 kg-PE-Tragesack
  • Liefermenge 1 Sack
  • (1 Palette= 42 Sack)
  • Art.- Nr. 937053

Ölbindemittel

Bei der Bekämpfung von Ölverschmutzungen spielen Ölbindemittel eine beträchtliche Rolle. Deshalb hat das Bundesinnenministerium eine Ölbindemittel- Richtlinie veröffentlicht, in der bestimmte Eignungskriterien für Ölbindemittel festgelegt wurden. Die Ölbindemittel wurden dabei in drei Kategorien eingeteilt:

  • Ölbinder Typ I
    Ölbindemittel mit besonderer Eignung für den Einsatz für den Einsatz auf Gewässern. Die Anforderungen an die Ölaufnahmefähigkeit und an die Schwimmfähigkeit der Ölbindemittel auch auf stark bewegten Gewässern und bei längerer Verweilzeit auf dem Wasser sind hier besonders hoch
  • Ölbinder Typ II
    Ölbindemittel für den allgemeinen Einsatz auf dem Land und kleineren Gewässern
  • Olbinder Typ III
    Ölbindemittel für besondere Bedarfsfälle, insbesondere in Gewerbe und Industrie. Diese Ölbindemittel müssen nicht wasserabweisend sein.

Die Eignung von Ölbindemitteln muss durch ein amtliches Prüfzeugnis nachgewiesen sein.


Weiterführende Links


Ölbindemittel sind in erster Linie für Öle, Kraftstoffe und andere Kohlenwasserstoffe vorgesehen. Viele Produkte sind wasserabweisend und können Öl aufnehmen, ohne sich sofort mit Wasser vollzusaugen.
Universalbinder oder Vielzweckbinder werden breiter eingesetzt, zum Beispiel für Öle, Emulsionen, Kühlmittel, wässrige Flüssigkeiten oder allgemeine Betriebsverschmutzungen. Ob ein Universalbinder für einen konkreten Stoff geeignet ist, hängt vom Produktdatenblatt und vom aufzunehmenden Medium ab.
Chemikalienbinder sind für Säuren, Laugen oder andere Chemikalien vorgesehen. Hier ist besondere Vorsicht erforderlich, da nicht jedes Bindemittel mit jedem Gefahrstoff verträglich ist. Maßgeblich sind immer das Sicherheitsdatenblatt, die Produktangaben und die betriebliche Gefährdungsbeurteilung.

Für Ölspuren auf Straßen, Hofflächen oder anderen Verkehrsflächen sollten geeignete Ölbindemittel verwendet werden, die für diesen Einsatzbereich vorgesehen sind. Häufig wird dabei auf Produkte mit Eignung für Verkehrsflächen geachtet.

Wichtig ist, dass das Bindemittel die Flüssigkeit zuverlässig aufnimmt und nach der Anwendung möglichst vollständig wieder aufgenommen wird. Auf öffentlichen Verkehrsflächen können zusätzliche Vorgaben von Straßenbaulastträgern, Feuerwehr, Kommune oder zuständiger Behörde gelten.

Nach dem Einsatz ist das verunreinigte Bindemittel fachgerecht zu sammeln und entsprechend der aufgenommenen Flüssigkeit zu entsorgen.

Typangaben bei Ölbindemitteln beschreiben den vorgesehenen Einsatzbereich und bestimmte geprüfte Eigenschaften des Bindemittels. Je nach Produkt können zum Beispiel die Anwendung auf Gewässern, auf festen Flächen oder auf Verkehrsflächen eine Rolle spielen.

Die Kennzeichnung „R“ weist in der Praxis auf eine Eignung für Verkehrsflächen hin. Für Anwender ist wichtig: Nicht allein die Bezeichnung auf dem Sack entscheidet, sondern das jeweilige Prüfzeugnis, das Produktdatenblatt und der freigegebene Einsatzbereich.

Wenn Bindemittel auf öffentlichen Straßen oder betrieblichen Verkehrsflächen eingesetzt werden sollen, sollte deshalb gezielt ein dafür geeignetes und entsprechend geprüftes Produkt gewählt werden.

Schwimmfähige Bindemittel werden eingesetzt, wenn Öl oder Kraftstoff auf Wasseroberflächen aufgenommen werden soll. Sie sind wasserabweisend und nehmen bevorzugt ölartige Stoffe auf.

Typische Einsatzbereiche sind Auffangbecken, Gewässernähe, Gruben, Schächte oder Bereiche, in denen sich Öl auf Wasser sammelt. Für stark strömende Gewässer, größere Schadenslagen oder Einsätze außerhalb des Betriebsgeländes sind die zuständigen Einsatzkräfte oder Behörden einzubeziehen.

Auch bei schwimmfähigen Bindemitteln gilt: Das aufgenommene Öl bleibt ein verunreinigter Stoff und muss anschließend fachgerecht aufgenommen und entsorgt werden.

Gebrauchtes Bindemittel ist immer entsprechend der aufgenommenen Flüssigkeit zu beurteilen. Wurde Öl, Kraftstoff, Farbe, Chemikalie oder ein anderer gefährlicher Stoff aufgenommen, kann das Bindemittel als gefährlicher Abfall einzustufen sein.

Ölverschmutzte Aufsaug- und Filtermaterialien, Wischtücher oder Schutzkleidung werden häufig unter dem Abfallschlüssel 15 02 02* geführt, wenn sie durch gefährliche Stoffe verunreinigt sind. Nicht gefährlich verunreinigte Materialien können je nach Fall unter 15 02 03 fallen.

Die konkrete Einstufung sollte immer durch den Betreiber, den Entsorger oder die zuständige Fachstelle erfolgen. Wichtig ist eine getrennte Sammlung in geeigneten, dicht schließenden Behältern und eine nachvollziehbare Entsorgung.

Nein. Für Säuren, Laugen und andere Chemikalien dürfen nur geeignete Chemikalienbinder verwendet werden. Ölbindemittel oder einfache Universalbinder sind dafür nicht automatisch geeignet.

Vor dem Einsatz muss geprüft werden, ob das Bindemittel mit dem jeweiligen Stoff verträglich ist. Grundlage sind Sicherheitsdatenblatt, Produktdatenblatt und die betrieblichen Vorgaben zum Umgang mit Gefahrstoffen.

Bei unbekannten Flüssigkeiten, größeren Mengen oder gefährlichen Reaktionen sollte kein ungeeignetes Bindemittel verwendet werden. In solchen Fällen sind zuständige Fachkräfte, Feuerwehr oder Gefahrgutbeauftragte einzubeziehen.

Bindemittel sollten dort bereitstehen, wo mit Ölen, Kraftstoffen, Kühlschmierstoffen, Farben, Reinigern oder Chemikalien gearbeitet wird. Dazu gehören zum Beispiel Werkstätten, Lagerbereiche, Tankstellen, Maschinenräume, Produktionsbereiche und Ladezonen.

Wichtig sind eine ausreichende Menge, eine zum Risiko passende Auswahl und eine schnelle Erreichbarkeit. Zusätzlich sollten geeignete Schaufeln, Besen, Entsorgungsbehälter, persönliche Schutzausrüstung und gegebenenfalls Notfallsets vorhanden sein.

Im Betrieb sollte festgelegt sein, wer Bindemittel einsetzen darf, wie verunreinigtes Material gesammelt wird und welcher Entsorgungsweg vorgesehen ist.

Für den Einsatz mit Kehrmaschinen kommen nur Bindemittel in Frage, die für diese Anwendung geeignet sind. Entscheidend sind Körnung, Staubverhalten, Saugfähigkeit, Abriebverhalten und die Angaben des Herstellers.

Nicht jedes Bindemittel lässt sich maschinell aufnehmen. Zu leichte, stark staubende oder ungeeignete Materialien können Probleme bei der Reinigung verursachen oder Rückstände hinterlassen.

Wenn ein Bindemittel regelmäßig mit einer Kehrmaschine aufgenommen werden soll, sollten Produktdatenblatt und Herstellerangaben geprüft werden. Bei öffentlichen Verkehrsflächen können zusätzlich besondere Anforderungen gelten.


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