FAQ Fragen zum Thema Feuerlöscher
In dieser FAQ beantworten wir häufige Fragen zu Feuerlöschern, Löschmitteln, Wartung, Prüffristen, Einsatzbereichen und zur richtigen Auswahl. Die Hinweise richten sich an private Nutzer, Gewerbebetriebe und Betreiber, die Feuerlöscher einsetzen, prüfen oder ersetzen müssen.
Technische Fragen zu Feuerlöschern
Müssen Dauerdrucklöscher nach 10 Jahren durch Sachverständige geprüft werden?
Nach dem neuen Betriebssicherheitsgesetz ist eine wiederkehrende Prüfung mind. aller 5 Jahre vorgeschrieben, die von einem Sachverständigen oder von befähigten Personen nach Betriebssicherheitsgesetz durchgeführt werden kann.
Woran erkennt man, wenn Feuerlöscher gewartet werden müssen?
An einem bereits gewarteten Feuerlöscher befindet sich ein Instandhaltungsnachweis mit einer Marke o.ä. „geprüft am“. Bei einem Neugerät finden Sie in der Regel eine Werksendkontrolle. Nach max. 24 Monaten sind/ sollten Feuerlöscher gewartet werden.
Sind Feuerlöscher nach dem Baujahr gekennzeichnet?
Feuerlöscher sollten eigentlich mit einem Aufdruck „Werksendkontrolle“ ausgestattet sein. Da es Druck- bzw. Druckgasbehälter sind, müsste eigentlich der TÜV mit Schlagzahl eingetragen sein (z.B. 01 – 11 oder 01/14)….
Und für wie viele Löschaktionen hält die CO2-Patrone?
Je nach Feuerlöschertyp, bzw. Düsenart ca. 12 – 45 Sekunden.
Wie hoch ist das Normalgewicht einer CO2 Patrone in P6J?
Eine allg. gültige Aussage, wie viel diese Patrone wiegen muss, kann niemand machen. Selbst wenn ich den Hersteller und die Zulassungsnummer wüsste, könnte es ja eine getauschte Patrone sein…
Auf der Patrone müsste eigentlich das Nenngewicht drauf stehen >> Tara. Dann müsste die CO2- Füllmenge drauf stehen und damit haben Sie ja auch das Leergewicht…
Muss z.B. das Wiegeergebnis der Patrone dokumentiert werden?
Eine Pflicht zu dieser Dokumentation ist uns nicht bekannt.
Wie lange halten Dauerdrucklöscher Ihren Druck?
Grundsätzlich ist es ähnlich, wie beim TÜV. Bei der Wartung/Instandhaltung durch den Feuerlöscher-Kundendienst gibt dieser eine Prognose ab, dass der Dauerdrucklöscher auch in 2 Jahren voll funktionsfähig sein wird. Das Gerät sollte eigentlich 100%ig dicht sein.
Nun haben wir ja am Dauerdrucklöscher etliche Dichtflächen. Wenn an diesen Blasen nach ca. einer Minute entstehen, muss dies der Feuerlöscher-Kundendienst feststellen. Spätestens nach ca. 1 Monat dürfte das Gerät drucklos geworden sein.
Sollte die Undichtigkeit kleiner sein, hat er keine Chance. Nach 2 Jahren kann am Gerät z. B. der Druck von 15 auf 11 Bar oder auf 0 Bar gesunken sein…
In diesen Fällen bitte den Feuerlöscher-Kundendienst informieren.
Also, wenn Ihr Dauerdrucklöscher ein Manometer hat, können Sie ja regelmäßig (jeden Monat) draufschauen. Wenn der Zeiger sich immer weiter nach Rot bewegt, ist dies ein Indiz, dass Undichtigkeiten vorliegen.
PS. Das Manometer ist nur ein Hilfsmittel. Wir haben etliche, die bei 15 Bar keinen Druck anzeigen und umgekehrt…
Wie lange löscht ein 6 kg Pulverlöscher?
Die durchschnittliche Funktionsdauer beträgt ca. 15 Sekunden. Die Funktionsdauer mancher Geräte beträgt bis zu 23 Sekunden.
Wichtig ist in dem Zusammenhang das Löschvermögen des Gerätes. Trotz längerer Löschdauer löschen diese Geräte auch nicht mehr ab. Mit steigender Löschdauer nimmt logischerweise auch die Wurfweite ab.
Können Sie mir die Wurfweite dieses Auflade-Wasserlöschers sagen?
Die Wurfweite eines Auflade-Wasserlöschers mit einer Sprühdüse = Sprühnebel beträgt ca. 2–3 Meter. Mittlerweile gibt es Geräte, die auch 4-5 Meter weit sprühen.
Welche Maße hat ein Germania 2 kg Auflade- Feuerlöscher FactX- P2?
– Höhe ca. 350 mm
– Durchmesser ca. 108 mm
– Breite ca. 125 mm.
Löschmittel für Feuerlöscher
Ich habe bei uns im Garten einem alten Pulverlöscher gelöscht. Wurde dabei ggf. Asbest freigesetzt?
Dazu habe ich keine Unterlagen. Nach meiner Kenntnis müssen nach DIN alle Löschmittel ungiftig und grundwasserneutral sein. So habe ich das mal vor 30 Jahren mal gelernt…
https://www.brandschutz-passin.de/Service/Kundeninfos/Loeschmittel-Pulver.html
Es wird also nur eine ziemliche Sauerei gewesen sein. Das Schlimmste, was passieren kann ist, dass der Grill sehr heiß war und das Pulver auskristallisiert – eine Schutzschicht bildet. Die bekommen Sie vom Grill nicht mehr runter.
Das ist halt das Wirkungsprinzip vom Pulver…
Ist Schaum giftig oder besteht ein Gesundheitsrisiko? Wie kann es entfernt werden?
Löschmittel sind in der Regel ungiftig.
Wenn es ein Schaumlöscher war (Löschmittel ist hier in der Regel ein etwas „spezifiziertes“ Spülmittel mit einem „Weichmacher“ – nimmt die Oberflächenspannung des Wassers – und ggf. Frostschutz), dürften die Rückstände mit Wasser (löst ggf. die entstandenen Salze) problemlos zu entfernen sein.
Wie wirkt das Löschmittel im Fettbrandlöscher?
Das Löschmittel für Fettbrandlöscher wirkt durch Verseifung der brennenden Flüssigkeit und bildet bei der Löschung eine Sperrschicht über dem Öl oder dem Fett.
Dadurch wird der Kontakt, bzw. die Aufnahme von Sauerstoff unterbunden.
Das Löschmittel kühlt die brennende Flüssigkeit unter die Selbstzündungstemperatur herunter und verhindert somit ein erneutes Aufflammen des Brandes.
Wo finde ich Infos zum Thema Kohlendioxid-Feuerlöscher?
Detaillierte Infos zu Kohlendioxid-Feuerlöschern finden Sie hier:
Welche Art von Löscher ist im Privathaushalt empfehlenswert (Schaum, Pulver)?
Vielleicht hilft diese Übersicht?
| Pulver | Schaum | Wassernebel | Kohlendioxid | |
| Löschvermögen | sehr hoch | hoch | mittel | gering |
| Brandklassen | ABC – fest, flüssig und gasförmig | AB – fest und flüssig | AF – fest und Fettbrand | B – flüssig |
| Anwendung | problemlos | eingeschränkt | eingeschränkt | eingeschränkt |
| Wartungsaufwand | mittel | hoch (Schaummittel/Rost) | mittel | gering |
| Schäden durch Löschmitteleinsatz | hoch | gering | gering | keine |
| Umweltbelastung | gering | gering | keine | keine |
| Frostschutz | bis –30 °C | ggf. möglich | nein | bis –30 °C |
| Löschmittel | ungiftig, grundwasserneutral | ungiftig | ungiftig | u.U. Gefahr durch Ersticken |
Gesetzliche Fragen zu Feuerlöschern
Darf man einen neuen Feuerlöscher direkt bei einem Gefahrguttransport einsetzen? Wann beginnt die 2- Jahres Prüffrist (Kaufdatum?)
Gefahrguttransport – der Löscher muss mit einem Hinweisaufkleber „Nächste Prüfung“ versehen sein. Dies kann Ihnen eigentlich nur eine Fachwerkstatt bei einer Grundprüfung bescheinigen, ab der dann die Frist zu laufen beginnt.
Die Plombe oder die Sicherung fehlt. Was soll ich tun?
Sollte die Plombe Ihres Feuerlöschers beschädigt worden sein, müssen Sie davon ausgehen, dass dieser Feuerlöscher auch benutzt worden ist. Eingesetzte bzw. verwendete Feuerlöscher müssen unverzüglich nach Ihrem Gebrauch überprüft, gewartet und instand gesetzt werden. Kontaktieren Sie uns bitte umgehend, sobald Sie eine zerstörte Plombe an Ihren Feuerlöschern entdeckt haben.
Müssen Feuerlöscher in gewerblich genutzten Räumen nach 10 Jahren ausgetauscht werden?
Je nach Bauart, Herstellerangaben und Zustand liegt die empfohlene Grenznutzungsdauer vieler Feuerlöscher häufig bei etwa 20 bis 25 Jahren. Maßgeblich sind jedoch immer der konkrete Gerätetyp, die Herstellerangaben, der Zustand des Gerätes und das Ergebnis der Prüfung durch eine fachkundige Person.
Feuerlöscher benötigen nach 5 Jahren eine wiederkehrende Prüfung von befähigten Personen nach Betriebssicherheitsverordnung oder Sachverständigen.
Ist diese Bereitstellung und auch Überprüfung von Feuerlöschern privaten Hausbesitzer verpflichtend?
Eine Pflicht zur Bereitstellung von Feuerlöschern in Privathaushalten ist uns nicht bekannt.
Die vormals vorhandenen Vorschriften für die Ölheizung und beim Betrieb von Flüssiggasbehältern (Tank) sind mittlerweile geändert worden. Der Gesetzgeber setzt hier auf die Eigenverantwortung der Bürger.
Müssen in Firmen-Fahrzeugen Feuerlöscher vorhanden sein?
Eine derartige Vorschrift ist uns nicht bekannt.
Wenn Gefahrgut transportiert wird, sieht es natürlich anders aus.
Auch können die Berufsgenossenschaften und die Gefährdungsbeurteilung des Betreibers hier etwas anderes vorschreiben. Im gewerblichen Bereich ist die Gefährdungsbeurteilung maßgeblich, im Einzelfall können abweichende Anforderungen gelten.
Wann müssen wir Feuerlöscher prüfen, warten bzw. instand halten lassen?
Feuerlöscher müssen nach DIN 14406 vor Ablauf von 2 Jahren instand gehalten werden, so dass die brandschutztechnische und sicherheitstechnische Funktion im Brandfall gewährleistet werden kann.
Nach der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) handelt es sich bei tragbaren Feuerlöschern nach BetrSichV um überwachungsbedürftige Anlagen, die wiederkehrend von einer befähigten Person nach TRBS 1203 geprüft werden müssen.
Nach BetrSichV müssen tragbare Feuerlöscher als Druckgeräte nach maximal 5 Jahren einer inneren Prüfung und nach maximal 10 Jahren einer äußeren Festigkeitsprüfung unterzogen werden. Je nach Bauart und Löschmitteleinsatz sind jedoch Abweichungen möglich.
Darüber hinaus können im Einzelfall Sonderregelungen gelten, so dass abweichende Prüffristen einzuhalten sind. Bitte beachten Sie, dass ausgelöste bzw. eingesetzte Feuerlöscher unverzüglich gewartet werden müssen.
Was darf ich am Feuerlöscher selbst prüfen?
Feuerlöscher dürfen ausschließlich von qualifizierten sachkundigen Personen geprüft, gewartet und instand gesetzt werden. Sie können jedoch eine äußere Kontrolle vornehmen und den Behälter auf Rostflecken oder ähnliche Auffälligkeiten kontrollieren. Sollten Sie diese entdecken, setzen Sie sich bitte umgehend mit uns in Verbindung. Selbstverständlich sollten Sie auf das jeweilige Prüfdatum achten, so dass alle erforderlichen Fristen eingehalten werden.
Wer muss in der praktischen Handhabung von Feuerlöschern unterwiesen werden?
Die Pflicht zur praktischen Unterweisung in der Handhabung von Feuerlöschern besteht nach unserer Einschätzung nur für die Brandschutzhelfer. Ein Brandschutzhelfer muss aktiv mit einem Löscher gelöscht haben. Zu einer fachkundigen Unterweisung der Brandschutzhelfer gehören auch praktische Übungen (Löschübungen) im Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen.
Wir empfehlen aber, regelmäßig auch die anderen Beschäftigten im Umgang mit dem Feuerlöscher zu unterweisen.
Nach § 6 der Arbeitsstättenverordnung hat der Arbeitgeber Beschäftigte ausreichend und angemessen anhand der Gefährdungsbeurteilung zu unterweisen.
Auch in der ASR A2.2 „Maßnahmen gegen Brände“ finden sich unter dem Punkt 7 Regelungen zur allgemeinen Unterweisung und zur Unterweisung in der Handhabung von Feuerlöschern für Brandschutzhelfer.
Brandschutzhelfer sind im Hinblick auf ihre Aufgaben fachkundig zu unterweisen. Zum Unterweisungsinhalt gehören neben den Grundzügen des vorbeugenden Brandschutzes Kenntnisse über die betriebliche Brandschutzorganisation, die Funktions- und Wirkungsweise von Feuerlöscheinrichtungen, die Gefahren durch Brände sowie über das Verhalten im Brandfall.
Wurden Zulassungen bestimmter Feuerlöschertypen zurückgezogen?
Uns liegen Listen diverser Hersteller vor, wonach das Aussondern bestimmter Typen erforderlich ist. Diese Geräte sind in der Regel ca. 20 Jahre alt und nach DIN 14404 zugelassen. Der Hauptgrund hierfür ist der geringere Prüfdruck von 25 bar gegenüber moderneren Geräten (Stand der Technik) von mind. 30 bar. Den Ausdruck „Zulassung zurückgezogen“ halten wir für unglücklich. Der Hersteller zieht hier nur seine Produkthaftung (20 Jahre) zurück. Und eine Fachfirma wird das dadurch für Sie entstehende Haftungsrisiko natürlich nicht eingehen.
Wie lange sind Feuerlöscher gültig bzw. haltbar?
Je nach Bauart, Herstellerangaben und Zustand liegt die empfohlene Grenznutzungsdauer vieler Feuerlöscher häufig bei etwa 20 bis 25 Jahren. Maßgeblich sind jedoch immer der konkrete Gerätetyp, die Herstellerangaben, der Zustand des Gerätes und das Ergebnis der Prüfung durch eine fachkundige Person.
Feuerlöscher sollten mind. aller 2 Jahre gewartet werden. Je nach Einwirken von äußeren Einflüssen können schlimmstenfalls auftreten: Druckverlust – der Löscher funktioniert nicht mehr (richtig) funktionsbedingte Ausfälle (Rost usw.) – Verletzungsgefahr für Anwender.
Wo kann ich Halonlöscher warten bzw. instand halten lassen?
Für den Besitz (und damit auch die Wartung/Instandhaltung) von Halonlöschgeräten ist eine Sondergenehmigung vom Eigentümer notwendig.
Allgemeine Fragen zu Feuerlöschern
Wo finde ein Merkblatt für den Einsatz von Feuerlöschern?
Schauen Sie unter Richtiger-Umgang-mit-Feuerloeschern.html
Ich bin im Besitz eines Minimax Tetralöscher XT 2. Kann ich den verkaufen?
Wenn sich niemand dafür interessiert, ist es Sondermüll und kostet ca. 20 EUR Gebühr.
Das Löschmittel darf nicht – außer mit Sondergenehmigung – gelagert und transportiert (außer zum Entsorger) werden. Strafen nach ADR sind in der Regel sehr teuer…
Ich habe einen Feuerlöscher aus dem Museum auf dem Dachboden gefunden. Was könnte der wert sein?
Das ist eine schwierige Frage. Das liegt ja auch immer im Auge des Betrachters.
Wenn die Frage von meinem Nachbarn kommt, würde ich ihm eine Flasche Bier, oder auch eine mehr ausgeben. Wenn ich für ein richtiges „Museum“ Platz hätte, würde ich auch sammeln.
Ein anderer gibt vielleicht mehr aus, aber den muss man erst mal finden…
Wie finde ich das Alter von einem Feuerlöscher „DIN PULVER 6“ Type P6GI raus?
Feuerlöscher sind Druckbehälter und sollten auf dem Behälter das Baujahr eingeschlagen haben. Manchmal stehen da Zahlen, wie „67“ → 1967, oder „67 – 77“, was auch 1967 bedeutet.
„77“ wäre hier die nächste Prüfung Druckbehälter durch Sachverständige (damals).
Wann wurde der Germania Premium 6 Pi hergestellt? (FC SI, 03, 177713, PT 24 BAR Prägung auf dem Boden unten)
Unsere Techniker würden hier 2003 als Herstellungsjahr annehmen…
Ich hätte gerne die Preise für 6 kg Pulverlöscher?
Unsere Preise zu Feuerlöschern finden Sie im Onlineshop. Sollten Sie eine größere Anzahl benötigen, fragen Sie bitte extra an.
Ist eine Feuerlöscherprüfung nach 10 Jahren noch sinnvoll?
Das ist nicht in einem Satz zu beantworten, denn hier spielen viele Aspekte eine Rolle. Grundsätzlich beträgt die Nutzungsdauer eines Feuerlöschers 20–25 Jahre…
Ein Dauerdrucklöscher aus dem Baumarkt kostet in der Regel das Gleiche, wie eine Wartung, ggf. auch weniger…
Wir werden häufig mit solchen Fragen konfrontiert. Hier kann ich nur sagen:
- Wer argumentiert, dass er statt der teuren Wartung lieber einen neuen Feuerlöscher aus dem Baumarkt nimmt:
– hat ja nach 10 Jahren 5 alte, ungeprüfte Feuerlöscher, die entsorgt werden müssen (vom Umweltaspekt abgesehen),
– hat nach meiner Erfahrung in der Regel in 2 Jahren immer noch das ungeprüfte Gerät – er muss ja dazu in den Baumarkt. und
– hat auch keine Beratung einer Fachfirma bekommen.
– Finden Sie auf einem Feuerlöscher die Werksendkontrolle?
Ich argumentiere so:
Wer so sicherheitsbewusst ist und einen Feuerlöscher anschafft, sollte das Gerät im Fachhandel erwerben und auch regelmäßig warten lassen. Was nützt der Feuerlöscher, wenn ich nicht sicher sein kann, dass er funktioniert?
Was darf eine Prüfung Instandhaltung Feuerlöscher kosten?
Prüfung Instandhaltung Feuerlöscher – Feuerlöscher sind unverzichtbar bei der Bekämpfung eines Entstehungsbrandes und müssen im Ernstfall einwandfrei funktionieren.
Der Schutz und die Sicherheit von Familie und Personen sind eminent wichtig. Wenn Sie diese Seiten lesen, haben Sie auch an den vorbeugenden Brandschutz gedacht. Ein Entstehungsbrand lässt sich mit einem modernen Handfeuerlöscher schnell löschen.
Feuerlöscher sollten durch einen Sachkundigen alle zwei Jahre auf Funktionsbereitschaft überprüft und ggf. instand gesetzt werden. Im gewerblichen Bereich ist dies vorgeschrieben.
Der heutige Stundenlohn eines Handwerkers liegt so zwischen 39,00 EUR und 49,00 EUR oder mehr. 2 bis 3 Feuerlöscher können in einer Stunde geprüft werden, da ist ein Prüfpreis von 16,– € bis 24,– €/Gerät voll gerechtfertigt.

Also, wenn Ihnen die Prüfung Feuerlöscher unter 10 € bei einem Gerät angeboten wird, können Sie davon ausgehen, dass hier nur eine sogenannte “Staubtuchprüfung” durchgeführt wird oder nur die Prüfplakette ausgetauscht wird.
Begleiten Sie den Feuerlöscher-Kundendienst zu seinem Firmenfahrzeug und überzeugen Sie sich vor Ort, was mit Ihrem Gerät gemacht wird. Schließlich bezahlen Sie ja auch diese Dienstleistung. Prüfung Instandhaltung Feuerlöscher vom Kundendienst, der nichts zu verbergen hat, wird Sie gerne zum Firmenfahrzeug einladen und die Gelegenheit nutzen, Ihnen den Feuerlöscher mal von einer ganz anderen Seite zu zeigen.
Er wird die Gelegenheit auch nutzen, um Ihnen den Aufbau und die Handhabung Ihres Feuerlöschgerätes genau zu erklären.
Suche 12 kg Feuerlöscher für Gewerbebetrieb (Schreinerei)?
Da unsere 9-kg-Pulverlöscher und manche 6-kg-Geräte in der Regel das gleiche Löschvermögen, aber nur 3/4 oder die Hälfte des Gewichts eines 12-kg-Pulverlöscher haben, bieten wir kaum noch 12-kg-Geräte mehr an. Es gibt m. E. kaum noch einen Grund für den Einsatz dieser Geräte.
Können Kübelspritzen über Monate unter Druck stehen bleiben?
Da werden Sie wohl keine echte Alternative zu einem Feuerlöscher finden. Kübelspritzen werden erst vor und während des Gebrauchs aufgepumpt, weil sie naturgemäß nie 100%ig dicht sind. Idealerweise wird sie von 2 Mann bedient, was bei 5 Meter Schlauch auch sinnvoll ist.
Können einfache Feuerlöscher aus dem Baumarkt gewartet werden?
Bei einfachen, meist sehr preiswerten Feuerlöschern aus dem Baumarkt handelt es sich in der Regel um Dauerdruckfeuerlöscher / Dauerdrucklöscher. Da der Behälter eines Dauerdruckfeuerlöschers / Dauerdrucklöschers unter permanentem Druck steht, ist die Prüfung und Wartung aufwendiger als bei vergleichbaren Aufladefeuerlöschern. Fast alle Feuerlöscher sind nach 5 Jahren einer Prüfung nach der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) zu unterziehen.
Bitte beachten Sie,
- dass neu gekaufte Feuerlöscher nicht automatisch einen Instandhaltungsnachweis besitzen. Unter Umständen ist nach dem Kauf die Prüfung und Wartung durch einen Sachkundigen erforderlich.
- Der Feuerlöscher-Kundendienst das Gerät nur warten darf, wenn es nach EN3 zugelassen ist und er im Besitz einer Instandhaltungsanweisung ist.
Dies dürfte regelmäßig bei Modellen aus dem Ausland schwierig sein…
Bei der Wahl des richtigen Feuerlöschers sind wir Ihnen selbstverständlich gerne behilflich.
Gibt es eine Montageanleitung für Einbauschränke in Trockenbauwände?
Eine spezielle Montageanleitung für Einbauschränke in Trockenbauwänden haben wir nicht.
Die Schränke haben in der Regel Befestigungsbohrungen in der Rückwand. Diese müssen jedoch nicht zwingend verwendet werden. Im Trockenbau ist eine Befestigung durch die Seitenwände, das Dach oder den Boden oft sinnvoller. Die dafür benötigten Bohrungen müssen jedoch bauseits in die Schränke eingebracht werden.
Trägerkonstruktionen/Untergestelle für Unterputzschränke sind immer dann zu empfehlen, wenn die Trockenbaukonstruktion keine ausreichende Tragfähigkeit aufweist.
Bei der Planung ist bereits zu berücksichtigen, ob an die Wand brandschutztechnische Anforderungen gestellt werden. Dann darf durch den Einbau eines Feuerlöscher-Schutzschrankes oder Einbauschrankes die brandschutztechnische Sicherheit der Wand nicht verringert werden. Gegebenenfalls ist die Einbaunische mit geeigneten feuerhemmenden oder feuerfesten Platten auszukleiden.
Feuerlöscher und deren Anwendung
Wann sollte ein Feuerlöscher eingesetzt werden?
Ein Feuerlöscher sollte nur bei Entstehungsbränden eingesetzt werden, wenn keine Eigengefährdung besteht. Die eigene Sicherheit und die Rettung von Personen haben immer Vorrang. Bei einem Brand sollten außerdem frühzeitig die Feuerwehr alarmiert, gefährdete Personen gewarnt und Fluchtwege freigehalten werden.
Welcher Feuerlöscher ist der richtige?
Der richtige Feuerlöscher richtet sich nach der Brandklasse, dem Einsatzbereich und der vorhandenen Brandgefährdung. Für feste Stoffe wie Holz, Papier oder Textilien werden andere Löschmittel eingesetzt als für Flüssigkeitsbrände, Fettbrände oder besondere technische Risiken. Deshalb sollte die Auswahl immer anhand der Brandklassen und der Angaben auf dem Feuerlöscher erfolgen.
Was bedeuten die Brandklassen auf dem Feuerlöscher?
Die Brandklassen zeigen, für welche Art von Brand ein Feuerlöscher geeignet ist. Brandklasse A steht für feste, glutbildende Stoffe wie Holz oder Papier. Brandklasse B betrifft brennbare Flüssigkeiten. Brandklasse C steht für Gase. Brandklasse D betrifft Metallbrände. Brandklasse F steht für Speiseöl- und Speisefettbrände.
Wie wird ein Feuerlöscher richtig benutzt?
Vor der Anwendung sollte die Bedienungsanleitung auf dem Feuerlöscher beachtet werden. In der Regel wird der Feuerlöscher entsichert, einsatzbereit gemacht und aus sicherem Abstand auf das Brandgut gerichtet. Das Löschmittel sollte gezielt und stoßweise eingesetzt werden. Wichtig ist, nicht nur die Flammen, sondern den brennenden Stoff zu löschen.
Aus welcher Richtung löscht man einen Brand?
Ein Brand sollte möglichst mit dem Wind beziehungsweise mit der Luftströmung gelöscht werden, damit Rauch, Hitze und Löschmittel nicht auf die anwendende Person zurückschlagen. Bei Flächenbränden wird von vorne nach hinten gelöscht. Bei Tropf- oder Fließbränden sollte von oben nach unten gearbeitet werden.
Soll man mehrere Feuerlöscher nacheinander oder gleichzeitig einsetzen?
Wenn mehrere Personen und Feuerlöscher vorhanden sind, ist der gleichzeitige Einsatz oft wirksamer als der nacheinander erfolgende Einsatz einzelner Geräte. Dadurch kann mehr Löschmittel in kurzer Zeit auf den Brandherd gebracht werden. Voraussetzung ist, dass die Personen nicht gefährdet werden und ausreichend Abstand halten.
Darf man Fettbrände mit Wasser löschen?
Nein. Brennendes Speiseöl oder Speisefett darf nicht mit normalem Wasser gelöscht werden, da es zu einer gefährlichen Fettexplosion kommen kann. Geeignet sind Fettbrandlöscher der Brandklasse F. Auch Wassernebel-Feuerlöscher können geeignet sein, wenn sie ausdrücklich für die Brandklasse F zugelassen sind. Die Eignung steht auf dem Feuerlöscher.
Kann ein Feuerlöscher bei elektrischen Anlagen verwendet werden?
Tragbare Feuerlöscher sind für den Einsatz an elektrischen Anlagen geeignet, wenn die entsprechende Kennzeichnung auf dem Feuerlöscher vorhanden ist. Üblich ist der Hinweis „bis 1000 V, Mindestabstand 1 m“. Diese Angabe steht direkt auf dem Feuerlöscher und muss bei der Anwendung beachtet werden.
Was ist besser: Pulverlöscher, Schaumlöscher, Wasserlöscher oder CO₂-Löscher?
Das hängt vom Einsatzbereich ab. Pulverlöscher haben eine breite Löschwirkung, verursachen aber starke Verschmutzungen. Schaumlöscher und Wasserlöscher sind in vielen Innenbereichen sauberer, eignen sich aber nicht für jede Brandklasse. CO₂-Löscher löschen rückstandsfrei, sind aber vor allem für bestimmte Flüssigkeitsbrände und technische Bereiche geeignet. Die Auswahl sollte immer zur Brandgefährdung passen.
Wo sollten Feuerlöscher angebracht werden?
Feuerlöscher sollten gut sichtbar, schnell erreichbar und dauerhaft frei zugänglich angebracht werden. Sie dürfen nicht zugestellt oder verdeckt werden. Für die Griffhöhe haben sich nach ASR A2.2 etwa 0,80 m bis 1,20 m als zweckmäßig erwiesen, damit der Feuerlöscher ohne Schwierigkeiten aus der Halterung entnommen werden kann.
Wie oft müssen Feuerlöscher geprüft oder gewartet werden?
Feuerlöscher müssen regelmäßig durch eine fachkundige Person geprüft und instand gehalten werden. Die konkreten Prüffristen ergeben sich aus den geltenden Vorgaben, Herstellerangaben, Einsatzbedingungen und betrieblichen Anforderungen. Nach einer Benutzung muss ein Feuerlöscher grundsätzlich wieder einsatzbereit gemacht oder ersetzt werden.
Was ist nach dem Einsatz eines Feuerlöschers zu tun?
Nach dem Löschen sollte die Brandstelle beobachtet werden, da es zu einer Rückzündung kommen kann. Benutzte Feuerlöscher dürfen nicht einfach wieder aufgehängt werden. Auch teilentleerte Geräte müssen geprüft, neu befüllt oder ersetzt werden, damit sie wieder einsatzbereit sind.
Reicht ein Feuerlöscher allein für den Brandschutz aus?
Nein. Feuerlöscher sind nur ein Teil des Brandschutzes. Wichtig sind außerdem passende Brandverhütung, freie Fluchtwege, geeignete Kennzeichnung, Unterweisung der Beschäftigten, regelmäßige Wartung und ein auf den Betrieb abgestimmtes Brandschutzkonzept.<


