OEL-KLEEN Kerasorb Typ R – Öl- & Chemikalienbinder Moler

Ein Granulat, viele Flüssigkeiten: schnell binden, sicher einkapseln
OEL-KLEEN Kerasorb ist ein professioneller Öl- und Chemikalienbinder auf Basis von Moler (Diatomeenerde). Das Naturgranulat wird durch eine umfassende mechanische und thermische Bearbeitung hergestellt – konsequent ohne Zusatzstoffe. Dadurch entsteht ein hochwertiges Bindemittel, das im Einsatz schnell reagiert und zugleich sicher bleibt. Kerasorb ist chemisch inert und damit für anspruchsvolle Arbeitsumgebungen geeignet, in denen Verlässlichkeit, Prozesssicherheit und saubere Arbeitsflächen im Fokus stehen.
Auf festen Oberflächen saugt das poröse Granulat viele Arten von Flüssigkeiten sofort auf und kapselt sie in seiner Struktur ein. Das funktioniert nicht nur bei Mineralölen wie Heizöl oder Dieselöl, sondern auch bei Hydraulikölen, Wasser sowie zahlreichen Chemikalien. Genau diese Vielseitigkeit macht Kerasorb zu einer praktischen Lösung für Betriebe, die nicht für jedes Medium ein separates Bindemittel bevorraten möchten. Nach dem Abstreuen entsteht eine deutlich trockenere Oberfläche, die schneller wieder nutzbar ist. Das unterstützt sichere Laufwege und reduziert die Gefahr, dass sich Flüssigkeiten weiter ausbreiten oder in Risse und Fugen eindringen.
Moler / Diatomeenerde: Naturgranulat ohne Zusatzstoffe
Kerasorb basiert auf Moler, einer porösen Diatomeenerde, die für ihre hohe Aufnahmekapazität bekannt ist. Die Produktion setzt auf mechanische und thermische Verfahren, ohne zusätzliche Additive. Das schafft ein Bindemittel mit gleichbleibender Qualität und einem klaren, nachvollziehbaren Materialprofil. Im Arbeitsalltag zeigt sich der Vorteil in der Handhabung: Das Granulat verteilt sich gut, erreicht auch kleine Vertiefungen und bindet Flüssigkeiten zuverlässig. Die Aufnahme erfolgt schnell, die eingeschlossene Flüssigkeit bleibt im Korn, und das Schadstoffgemisch lässt sich anschließend kontrolliert aufnehmen und entsorgen.
Der Umgang mit Chemikalien verlangt grundsätzlich höchste Sicherheitsmaßnahmen. Für den Einsatz in chemischen Szenarien empfiehlt sich ein Eignungstest vor Ort, vor allem bei unbekannten Medien. Außerdem sollte Kerasorb reichlich dosiert werden, sodass die Chemikalie restlos aufgenommen wird. Eine fachgerechte Lagerung und Entsorgung des aufgenommenen Stoffgemisches erfolgt immer gemäß den geltenden Vorschriften und passend zur jeweiligen Substanz.
Amtlich geprüft für Verkehrsflächen: MPA-NRW Typ R
Ein starkes Qualitätsargument ist die amtliche Prüfung und Zulassung: OEL-KLEEN Kerasorb Produkte besitzen das deutsche Prüfzeugnis „MPA-NRW TYP R“ und sind damit für die Verwendung auf Verkehrsflächen geprüft und zugelassen. Das ist besonders relevant für kommunale Anwendungen, Werkhöfe, Bauhöfe, Straßenbetriebe oder Unternehmen, die im Umfeld von Fahrbahnen, Zufahrten und Ladezonen arbeiten. Die Einstufungskriterien für Ölbindemittel Typ R unterstreichen den professionellen Anspruch und die Eignung für anspruchsvolle Einsatzbedingungen.
Sortenvielfalt: passende Körnung für jeden Einsatz
Kerasorb ist in mehreren Varianten erhältlich, um unterschiedliche Anforderungen abzudecken. Gröbere Körnungen eignen sich für robuste Flächen und größere Leckagen, feinere Körnungen bieten eine besonders schnelle Aufnahme und sind ideal, wenn eine sehr hohe Flächendeckung und präzises Arbeiten gefragt sind. So lässt sich das Bindemittel an Einsatzorte wie Werkstatt, Industriehalle, Lager, Tankbereich oder Verkehrsfläche anpassen. Das Ergebnis bleibt konstant: schnelle Aufnahme, sichere Einkapselung und ein kontrollierbares Reinigungs- und Entsorgungskonzept.
Technische Details
- Produkt: OEL-KLEEN Kerasorb Öl- und Chemikalienbinder
- Basis: Moler / Diatomeenerde (Naturgranulat), ohne Zusatzstoffe
- Einstufung: Einstufungskriterium für Ölbindemittel Typ R
- Prüfung/Zulassung: MPA-NRW TYP R Prüfzeugnis (amtlich geprüft für Verkehrsflächen)
- Wirkprinzip: sofortige Absorption auf festen Oberflächen, Einkapselung in poröser Granulatstruktur
- Geeignet für: Wasser, Mineralöle (Heizöl, Dieselöl), Hydrauliköle, Chemikalien; auch Säuren, Laugen, brennbare Flüssigkeiten sowie wässrige und polare Flüssigkeiten (Eignungstest empfohlen)
- Empfehlung bei Chemikalien: Eignungstest vor Ort, großzügig dosieren bis zur restlosen Aufnahme, fachgerechte Lagerung und Entsorgung nach Vorschrift
- Artikel-Nr. 1000010 – Kerasorb: 20 kg, Aufnahme ca. 17 Liter Öl, Körnung 1–3 mm, Palette 36 Stk.
- Artikel-Nr. 1000011 – Kerasorb Super: 20 kg, Aufnahme ca. 20 Liter Öl, Körnung 0,5–1 mm, Palette 36 Stk.
- Artikel-Nr. 1001059 – Kerasorb Super: 16 kg, Aufnahme ca. 16 Liter Öl, Körnung 0,5–1 mm, Palette 40 Stk.
- Artikel-Nr. 1000012 – Kerasorb Superplus: 10 kg, Aufnahme ca. 12 Liter Öl, Körnung 0,3–0,7 mm, Palette 42 Stk.
Einzigartige Merkmale & Vorteile
- Naturgranulat aus Moler (Diatomeenerde) ohne Zusatzstoffe, mechanisch und thermisch veredelt
- Schnellwirkend und chemisch inert: bindet und kapselt Flüssigkeiten zuverlässig in der Granulatstruktur ein
- Amtlich geprüft für Verkehrsflächen mit MPA-NRW Typ R Prüfzeugnis
- Breites Anwendungsspektrum von Wasser über Mineralöle bis zu vielen Chemikalien (Vortest empfohlen)
- Mehrere Körnungen für präzise Anpassung an Einsatzort, Flächentyp und Leckagegröße
Weiterführende Links
- Bindemittel & Ölspur-Beseitigung
- Bindemittel und Zubehör suchen
- Ölbinder Feinkorn
- Ölbinder Grobkorn
- Schwimmfähige Bindemittel
- Bindemittel-Kissen, Schlangen & Schläuche
Was ist der Unterschied zwischen Ölbindemittel, Universalbinder und Chemikalienbinder?
Ölbindemittel sind in erster Linie für Öle, Kraftstoffe und andere Kohlenwasserstoffe vorgesehen. Viele Produkte sind wasserabweisend und können Öl aufnehmen, ohne sich sofort mit Wasser vollzusaugen.
Universalbinder oder Vielzweckbinder werden breiter eingesetzt, zum Beispiel für Öle, Emulsionen, Kühlmittel, wässrige Flüssigkeiten oder allgemeine Betriebsverschmutzungen. Ob ein Universalbinder für einen konkreten Stoff geeignet ist, hängt vom Produktdatenblatt und vom aufzunehmenden Medium ab.
Chemikalienbinder sind für Säuren, Laugen oder andere Chemikalien vorgesehen. Hier ist besondere Vorsicht erforderlich, da nicht jedes Bindemittel mit jedem Gefahrstoff verträglich ist. Maßgeblich sind immer das Sicherheitsdatenblatt, die Produktangaben und die betriebliche Gefährdungsbeurteilung.
Welches Bindemittel eignet sich für Ölspuren auf Verkehrsflächen?
Für Ölspuren auf Straßen, Hofflächen oder anderen Verkehrsflächen sollten geeignete Ölbindemittel verwendet werden, die für diesen Einsatzbereich vorgesehen sind. Häufig wird dabei auf Produkte mit Eignung für Verkehrsflächen geachtet.
Wichtig ist, dass das Bindemittel die Flüssigkeit zuverlässig aufnimmt und nach der Anwendung möglichst vollständig wieder aufgenommen wird. Auf öffentlichen Verkehrsflächen können zusätzliche Vorgaben von Straßenbaulastträgern, Feuerwehr, Kommune oder zuständiger Behörde gelten.
Nach dem Einsatz ist das verunreinigte Bindemittel fachgerecht zu sammeln und entsprechend der aufgenommenen Flüssigkeit zu entsorgen.
Was bedeutet Typ I, Typ II, Typ III oder R bei Ölbindemitteln?
Typangaben bei Ölbindemitteln beschreiben den vorgesehenen Einsatzbereich und bestimmte geprüfte Eigenschaften des Bindemittels. Je nach Produkt können zum Beispiel die Anwendung auf Gewässern, auf festen Flächen oder auf Verkehrsflächen eine Rolle spielen.
Die Kennzeichnung „R“ weist in der Praxis auf eine Eignung für Verkehrsflächen hin. Für Anwender ist wichtig: Nicht allein die Bezeichnung auf dem Sack entscheidet, sondern das jeweilige Prüfzeugnis, das Produktdatenblatt und der freigegebene Einsatzbereich.
Wenn Bindemittel auf öffentlichen Straßen oder betrieblichen Verkehrsflächen eingesetzt werden sollen, sollte deshalb gezielt ein dafür geeignetes und entsprechend geprüftes Produkt gewählt werden.
Wann sind schwimmfähige Bindemittel sinnvoll?
Schwimmfähige Bindemittel werden eingesetzt, wenn Öl oder Kraftstoff auf Wasseroberflächen aufgenommen werden soll. Sie sind wasserabweisend und nehmen bevorzugt ölartige Stoffe auf.
Typische Einsatzbereiche sind Auffangbecken, Gewässernähe, Gruben, Schächte oder Bereiche, in denen sich Öl auf Wasser sammelt. Für stark strömende Gewässer, größere Schadenslagen oder Einsätze außerhalb des Betriebsgeländes sind die zuständigen Einsatzkräfte oder Behörden einzubeziehen.
Auch bei schwimmfähigen Bindemitteln gilt: Das aufgenommene Öl bleibt ein verunreinigter Stoff und muss anschließend fachgerecht aufgenommen und entsorgt werden.
Wie wird gebrauchtes Bindemittel entsorgt?
Gebrauchtes Bindemittel ist immer entsprechend der aufgenommenen Flüssigkeit zu beurteilen. Wurde Öl, Kraftstoff, Farbe, Chemikalie oder ein anderer gefährlicher Stoff aufgenommen, kann das Bindemittel als gefährlicher Abfall einzustufen sein.
Ölverschmutzte Aufsaug- und Filtermaterialien, Wischtücher oder Schutzkleidung werden häufig unter dem Abfallschlüssel 15 02 02* geführt, wenn sie durch gefährliche Stoffe verunreinigt sind. Nicht gefährlich verunreinigte Materialien können je nach Fall unter 15 02 03 fallen.
Die konkrete Einstufung sollte immer durch den Betreiber, den Entsorger oder die zuständige Fachstelle erfolgen. Wichtig ist eine getrennte Sammlung in geeigneten, dicht schließenden Behältern und eine nachvollziehbare Entsorgung.
Kann jedes Bindemittel für Säuren und Laugen verwendet werden?
Nein. Für Säuren, Laugen und andere Chemikalien dürfen nur geeignete Chemikalienbinder verwendet werden. Ölbindemittel oder einfache Universalbinder sind dafür nicht automatisch geeignet.
Vor dem Einsatz muss geprüft werden, ob das Bindemittel mit dem jeweiligen Stoff verträglich ist. Grundlage sind Sicherheitsdatenblatt, Produktdatenblatt und die betrieblichen Vorgaben zum Umgang mit Gefahrstoffen.
Bei unbekannten Flüssigkeiten, größeren Mengen oder gefährlichen Reaktionen sollte kein ungeeignetes Bindemittel verwendet werden. In solchen Fällen sind zuständige Fachkräfte, Feuerwehr oder Gefahrgutbeauftragte einzubeziehen.
Was ist bei Bindemitteln in Werkstätten, Betrieben und Lagern wichtig?
Bindemittel sollten dort bereitstehen, wo mit Ölen, Kraftstoffen, Kühlschmierstoffen, Farben, Reinigern oder Chemikalien gearbeitet wird. Dazu gehören zum Beispiel Werkstätten, Lagerbereiche, Tankstellen, Maschinenräume, Produktionsbereiche und Ladezonen.
Wichtig sind eine ausreichende Menge, eine zum Risiko passende Auswahl und eine schnelle Erreichbarkeit. Zusätzlich sollten geeignete Schaufeln, Besen, Entsorgungsbehälter, persönliche Schutzausrüstung und gegebenenfalls Notfallsets vorhanden sein.
Im Betrieb sollte festgelegt sein, wer Bindemittel einsetzen darf, wie verunreinigtes Material gesammelt wird und welcher Entsorgungsweg vorgesehen ist.
Gibt es Bindemittel mit einer Zulassung für Kehrmaschinen?
Für den Einsatz mit Kehrmaschinen kommen nur Bindemittel in Frage, die für diese Anwendung geeignet sind. Entscheidend sind Körnung, Staubverhalten, Saugfähigkeit, Abriebverhalten und die Angaben des Herstellers.
Nicht jedes Bindemittel lässt sich maschinell aufnehmen. Zu leichte, stark staubende oder ungeeignete Materialien können Probleme bei der Reinigung verursachen oder Rückstände hinterlassen.
Wenn ein Bindemittel regelmäßig mit einer Kehrmaschine aufgenommen werden soll, sollten Produktdatenblatt und Herstellerangaben geprüft werden. Bei öffentlichen Verkehrsflächen können zusätzlich besondere Anforderungen gelten.
Größere Mengen oder Projektbedarf?
Bei größeren Abnahmemengen, regelmäßigem Bedarf oder speziellen Anforderungen senden Sie uns gern eine Anfrage. Wir prüfen passende Ausführungen, Liefermöglichkeiten und Alternativen für Ihren Einsatzbereich.


