OEL-KLEEN Chemikalien-Absorberkissen Gelb 30 × 30

Chemikalien-Kissen für schnelle Leckagenkontrolle

Das OEL-KLEEN ABSORBENTS-Kissen | Chemical ist die kompakte Lösung, wenn aggressive Flüssigkeiten sicher aufgenommen und Arbeitsbereiche sofort stabilisiert werden müssen. Das gelbe Chemikalien-Absorberkissen aus Polypropylen-Vlies ist hydrophil und chemisch inert. Dadurch nimmt es nahezu alle Flüssigkeiten auf – inklusive anspruchsvoller Medien wie Säuren, Laugen und anderer aggressiver Chemikalien. Besonders in Laboren, Produktionsbereichen, Wartungszonen und rund um Abfüllplätze schafft das Kissen schnell Ordnung und reduziert das Risiko von Ausbreitung, Kontamination und Rutschgefahr.

Durch das Kissenformat wird Flüssigkeit dort gebunden, wo sie entsteht: direkt unter Ventilen, Pumpen, Flanschen, Leitungen oder an Tropfstellen. Die Aufnahme erfolgt zügig, ohne dass die Fläche großflächig abgedeckt werden muss. Das spart Material, erleichtert die Handhabung und sorgt für eine klare, effiziente Vorgehensweise im Betriebsalltag.

Hydrophil und chemisch inert – entwickelt für Säuren und Laugen

Chemical Sorbents sind auf den Umgang mit aggressiven Flüssigkeiten ausgelegt. Das Material ist hydrophil, wodurch auch wässrige Medien schnell aufgenommen werden. Gleichzeitig bleibt das Vlies chemisch inert und eignet sich daher für kritische Einsatzbereiche, in denen herkömmliche Ölbindemittel nicht ausreichen. Ob bei der Eingrenzung eines unerwarteten Lecks oder bei wiederkehrenden Tropfstellen im Dauereinsatz: Das Chemikalienkissen unterstützt saubere Prozesse und erleichtert die Einhaltung von Sicherheitsstandards.

Zusätzlich ist das Kissen auch für viele nichtaggressive Flüssigkeiten nutzbar – etwa Kühlmittel, Lösungsmittel oder Wasser. Damit ist es ein vielseitiger Helfer, wenn unterschiedliche Medien im Betrieb auftreten und dennoch ein klarer Fokus auf Chemikalienbeständigkeit gefragt ist.

Sauber bis zum Schluss: zuverlässige Aufnahme ohne Rückstände

Ein großer Vorteil liegt in der kontrollierten Bindung: Das Kissen ist so ausgelegt, dass auch im gesättigten Zustand keine Flüssigkeit „zurückläuft“. So bleibt der Arbeitsbereich sauberer und das Handling beim Austausch sicherer. Die rutschfeste, stabile Auflage unterstützt zudem eine sichere Begehbarkeit rund um die Einsatzstelle. In Kombination mit der hohen Saugleistung entsteht ein wirtschaftliches Verbrauchskonzept – ideal für Betriebe, die Leckagen professionell managen und Verbrauchsmaterial gezielt einsetzen möchten.

Wichtig für die Einsatzplanung: Die Kissen sind nicht für die Verwendung auf der Wasseroberfläche geeignet. Für Anwendungen auf Gewässern werden spezielle schwimmfähige Sorbents benötigt.

Technische Details

  • Produkt: OEL-KLEEN ABSORBENTS Kissen | Chemical (CHEMICAL – Gelb)
  • Material: Polypropylen-Vlies (PP)
  • Eigenschaften: hydrophil, chemisch inert, nimmt nahezu alle Flüssigkeiten auf (inkl. aggressiver Chemikalien)
  • Geeignet für: Säuren, Laugen und aggressive Medien
  • Hinweis: nicht auf der Wasseroberfläche einsetzbar
  • Artikel-Nr.: 1021092
  • Farbe: gelb
  • Qualität: Pulp
  • Abmessungen: 30 × 30 cm
  • VPE: 24 Stück
  • Absorption: 54 l/Pack
  • Gewicht/VPE: 6,0
  • Verpackung: Karton
  • Speziell für aggressive Chemikalien: bindet Säuren und Laugen sicher und schnell
  • Kompaktes 30 × 30-cm-Kissen für punktgenaue Leckagenaufnahme unter Anlagen und Armaturen
  • Hydrophiles, chemisch inertes PP-Vlies für zuverlässige Aufnahme auch wässriger Medien
  • Saubere Handhabung: keine Rückstände oder „Nachlaufen“ selbst bei vollständiger Sättigung
  • Wirtschaftliche VPE mit 24 Stück und 54 l/Pack – ideal für Notfall und Dauereinsatz

Weiterführende Links


Ölbindemittel sind in erster Linie für Öle, Kraftstoffe und andere Kohlenwasserstoffe vorgesehen. Viele Produkte sind wasserabweisend und können Öl aufnehmen, ohne sich sofort mit Wasser vollzusaugen.
Universalbinder oder Vielzweckbinder werden breiter eingesetzt, zum Beispiel für Öle, Emulsionen, Kühlmittel, wässrige Flüssigkeiten oder allgemeine Betriebsverschmutzungen. Ob ein Universalbinder für einen konkreten Stoff geeignet ist, hängt vom Produktdatenblatt und vom aufzunehmenden Medium ab.
Chemikalienbinder sind für Säuren, Laugen oder andere Chemikalien vorgesehen. Hier ist besondere Vorsicht erforderlich, da nicht jedes Bindemittel mit jedem Gefahrstoff verträglich ist. Maßgeblich sind immer das Sicherheitsdatenblatt, die Produktangaben und die betriebliche Gefährdungsbeurteilung.

Für Ölspuren auf Straßen, Hofflächen oder anderen Verkehrsflächen sollten geeignete Ölbindemittel verwendet werden, die für diesen Einsatzbereich vorgesehen sind. Häufig wird dabei auf Produkte mit Eignung für Verkehrsflächen geachtet.

Wichtig ist, dass das Bindemittel die Flüssigkeit zuverlässig aufnimmt und nach der Anwendung möglichst vollständig wieder aufgenommen wird. Auf öffentlichen Verkehrsflächen können zusätzliche Vorgaben von Straßenbaulastträgern, Feuerwehr, Kommune oder zuständiger Behörde gelten.

Nach dem Einsatz ist das verunreinigte Bindemittel fachgerecht zu sammeln und entsprechend der aufgenommenen Flüssigkeit zu entsorgen.

Typangaben bei Ölbindemitteln beschreiben den vorgesehenen Einsatzbereich und bestimmte geprüfte Eigenschaften des Bindemittels. Je nach Produkt können zum Beispiel die Anwendung auf Gewässern, auf festen Flächen oder auf Verkehrsflächen eine Rolle spielen.

Die Kennzeichnung „R“ weist in der Praxis auf eine Eignung für Verkehrsflächen hin. Für Anwender ist wichtig: Nicht allein die Bezeichnung auf dem Sack entscheidet, sondern das jeweilige Prüfzeugnis, das Produktdatenblatt und der freigegebene Einsatzbereich.

Wenn Bindemittel auf öffentlichen Straßen oder betrieblichen Verkehrsflächen eingesetzt werden sollen, sollte deshalb gezielt ein dafür geeignetes und entsprechend geprüftes Produkt gewählt werden.

Schwimmfähige Bindemittel werden eingesetzt, wenn Öl oder Kraftstoff auf Wasseroberflächen aufgenommen werden soll. Sie sind wasserabweisend und nehmen bevorzugt ölartige Stoffe auf.

Typische Einsatzbereiche sind Auffangbecken, Gewässernähe, Gruben, Schächte oder Bereiche, in denen sich Öl auf Wasser sammelt. Für stark strömende Gewässer, größere Schadenslagen oder Einsätze außerhalb des Betriebsgeländes sind die zuständigen Einsatzkräfte oder Behörden einzubeziehen.

Auch bei schwimmfähigen Bindemitteln gilt: Das aufgenommene Öl bleibt ein verunreinigter Stoff und muss anschließend fachgerecht aufgenommen und entsorgt werden.

Gebrauchtes Bindemittel ist immer entsprechend der aufgenommenen Flüssigkeit zu beurteilen. Wurde Öl, Kraftstoff, Farbe, Chemikalie oder ein anderer gefährlicher Stoff aufgenommen, kann das Bindemittel als gefährlicher Abfall einzustufen sein.

Ölverschmutzte Aufsaug- und Filtermaterialien, Wischtücher oder Schutzkleidung werden häufig unter dem Abfallschlüssel 15 02 02* geführt, wenn sie durch gefährliche Stoffe verunreinigt sind. Nicht gefährlich verunreinigte Materialien können je nach Fall unter 15 02 03 fallen.

Die konkrete Einstufung sollte immer durch den Betreiber, den Entsorger oder die zuständige Fachstelle erfolgen. Wichtig ist eine getrennte Sammlung in geeigneten, dicht schließenden Behältern und eine nachvollziehbare Entsorgung.

Nein. Für Säuren, Laugen und andere Chemikalien dürfen nur geeignete Chemikalienbinder verwendet werden. Ölbindemittel oder einfache Universalbinder sind dafür nicht automatisch geeignet.

Vor dem Einsatz muss geprüft werden, ob das Bindemittel mit dem jeweiligen Stoff verträglich ist. Grundlage sind Sicherheitsdatenblatt, Produktdatenblatt und die betrieblichen Vorgaben zum Umgang mit Gefahrstoffen.

Bei unbekannten Flüssigkeiten, größeren Mengen oder gefährlichen Reaktionen sollte kein ungeeignetes Bindemittel verwendet werden. In solchen Fällen sind zuständige Fachkräfte, Feuerwehr oder Gefahrgutbeauftragte einzubeziehen.

Bindemittel sollten dort bereitstehen, wo mit Ölen, Kraftstoffen, Kühlschmierstoffen, Farben, Reinigern oder Chemikalien gearbeitet wird. Dazu gehören zum Beispiel Werkstätten, Lagerbereiche, Tankstellen, Maschinenräume, Produktionsbereiche und Ladezonen.

Wichtig sind eine ausreichende Menge, eine zum Risiko passende Auswahl und eine schnelle Erreichbarkeit. Zusätzlich sollten geeignete Schaufeln, Besen, Entsorgungsbehälter, persönliche Schutzausrüstung und gegebenenfalls Notfallsets vorhanden sein.

Im Betrieb sollte festgelegt sein, wer Bindemittel einsetzen darf, wie verunreinigtes Material gesammelt wird und welcher Entsorgungsweg vorgesehen ist.

Für den Einsatz mit Kehrmaschinen kommen nur Bindemittel in Frage, die für diese Anwendung geeignet sind. Entscheidend sind Körnung, Staubverhalten, Saugfähigkeit, Abriebverhalten und die Angaben des Herstellers.

Nicht jedes Bindemittel lässt sich maschinell aufnehmen. Zu leichte, stark staubende oder ungeeignete Materialien können Probleme bei der Reinigung verursachen oder Rückstände hinterlassen.

Wenn ein Bindemittel regelmäßig mit einer Kehrmaschine aufgenommen werden soll, sollten Produktdatenblatt und Herstellerangaben geprüft werden. Bei öffentlichen Verkehrsflächen können zusätzlich besondere Anforderungen gelten.

Ob OEL-CLEAN mit einer Rückenspritze aufgetragen werden kann, hängt von der konkreten Ausführung, der Verdünnung, der Düsengröße und den Herstellerangaben ab. Grundsätzlich sollten Reinigungsmittel nur so verarbeitet werden, wie es im Produktdatenblatt vorgesehen ist.

Bei der Anwendung auf größeren Flächen ist auf gleichmäßigen Auftrag, Einwirkzeit, Untergrundverträglichkeit und die spätere Aufnahme der gelösten Verschmutzung zu achten. Reste, Waschwasser oder ölhaltige Flüssigkeiten dürfen nicht unkontrolliert in Boden, Kanalisation oder Gewässer gelangen.

Vor dem großflächigen Einsatz empfiehlt sich eine Probefläche. Außerdem sind persönliche Schutzausrüstung und die Vorgaben aus dem Sicherheitsdatenblatt zu beachten.


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