FAQ Stiefelwaschanlagen

In dieser FAQ beantworten wir häufige Fragen zu Stiefelwaschanlagen, Wasseranschluss, Abwasser, Montage, Außenaufstellung, Frostschutz, Bürsten, Ersatzteilen und technischen Ausführungen. Die Hinweise helfen bei der Auswahl geeigneter Anlagen und bei der Einschätzung typischer Einbausituationen.

Einbau, Wasseranschluss und Abwasser

Ob ein Systemtrenner erforderlich ist, hängt von der Art des Wasseranschlusses, der Nutzung und den örtlichen Vorgaben ab. Bei Anlagen mit direktem Trinkwasseranschluss sollte geprüft werden, welche Anforderungen an den Schutz des Trinkwassers gestellt werden. Maßgeblich sind die bauseitige Installation, die Ausführung der Anlage und die Vorgaben des Installateurs bzw. Betreibers.

Für den Außenbereich sollten robuste, korrosionsbeständige Ausführungen gewählt werden, häufig aus Edelstahl. Wichtig ist außerdem, dass Wasserleitungen und wasserführende Bauteile gegen Frost geschützt oder vollständig entleerbar sind. Eine dauerhaft frostfreie Installation ist bauseits zu prüfen.

Bei Feuerwehren sind eine robuste Bauweise, einfache Reinigung, gute Zugänglichkeit und eine sichere Ableitung von Schmutzwasser wichtig. Je nach Nutzung können ein oder mehrere Waschplätze sinnvoll sein. Auch der Standort im Schwarz-Weiß-Bereich, in der Fahrzeughalle oder im Außenbereich sollte frühzeitig geplant werden.

Eine Wandmontage ist besonders dann sinnvoll, wenn wenig Bodenfläche vorhanden ist oder vorhandene Wasser- und Abwasseranschlüsse an der Wand genutzt werden können. Wichtig sind eine tragfähige Wand, geeignete Befestigungspunkte und ausreichend Platz für die Bedienung der Handbürste.

Eine ebenerdige Stiefelwaschanlage ist komfortabel begehbar und eignet sich besonders für Bereiche mit hoher Nutzung. Voraussetzung ist eine passende Einbausituation mit geeigneter Entwässerung, ausreichender Einbautiefe und bauseitiger Vorbereitung.

Die Lieferung ohne Haltebügel ist möglich, aber Sie benötigen dann eine Wandhalterung für die Handbürste. Eine Preisänderung ergibt sich hierbei nicht.

Der Aufbaurahmen ist eigentlich nur als Montagehilfe gedacht und nicht für eine Überflurnutzung. Der Abfluss ist im Weg und kann nicht um 180° geändert werden. Für eine Überflurnutzung ist die STW 337 die geeignetere Variante.

Eine silikonfreie Verarbeitung kann nicht gewährleistet werden, da viele Dichtungen Silikon enthalten.

Die STW327 und STW328 haben im Moment nur Sohlenbürsten. Die Reinigung der Schuhe seitlich erfolgt wie bei der STW336 mittels Handbürste. In Kürze wird es die STW327 und die STW328 aber auch mit zusätzlichen, seitlichen Bürsten geben. Diese reichen dann bis ca. zum Knöchel.

Eine technische Zeichnung gibt es noch nicht. Die Bürsten sind aber oberhalb der Roste angebracht, damit man nicht mehr tief einsteigen muss wie bei der STW 320 und STW321.

Die Stiefelwaschanlage mobil hat einen Wasserzulauf, aber keinen richtigen Ablauf, der nach unten offen ist.

Stiefelwaschanlagen Technik

Die folgenden Daten gelten für Stiefelwaschanlagen der Firma Bockermann:

  • Der Wasserzulauf soll mindestens R ½″ betragen.
  • Der Betriebsdruck soll 2–6 bar und
  • Der Volumenstrom sollte ca. 7 Liter/min erreichen.

Nach Aussage des Herstellers gibt es für diese Abwässer keine Regelung. Die Anlagen sind für die Feuerwehr konzipiert.

Einschränkungen hierzu können allerdings durch die Art des zu erwartenden Abwassers bestehen. Ein Entsorgungsbetrieb sollte dann sicher etwas vorhalten müssen.

Nach Aussage des Herstellers ist es möglich, dass Sie bauseits auf DN50 reduzieren. Es sind keine dahingehenden Probleme bekannt. Etlichen Anlagen können auch mit Ablauf DN50 geliefert werden.

Für den Außenbereich sollten robuste, korrosionsbeständige Ausführungen gewählt werden, häufig aus Edelstahl. Wichtig ist außerdem, dass Wasserleitungen und wasserführende Bauteile gegen Frost geschützt oder vollständig entleerbar sind. Eine dauerhaft frostfreie Installation ist bauseits zu prüfen.

Das ist bei den folgenden Anlagen möglich:

Ersatzteile für Stiefelwaschanlagen

Bei vielen Stiefelwaschanlagen sind einzelne Dichtungen oder O-Ringe nicht als separate Ersatzteile vorgesehen. Wenn technische Zeichnungen vorhanden sind, können diese bei der Zuordnung helfen.

Da Anfragen zu diesen Bauteilen selten vorkommen, ist eine vollständige Ersatzteilbevorratung nicht bei allen Kleinteilen üblich. Im Einzelfall kann es sinnvoll sein, Maße, Fotos und vorhandene Kennzeichnungen zu prüfen, um ein passendes Ersatzteil zu ermitteln.


Weiterführende Links

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