Arbeitsschritte zur Wartung/Prüfung von Feuerlöschern

Arbeitsschritte zur Wartung/Prüfung von Feuerlöschern

Folgende Arbeitsschritte zur Wartung/Prüfung von Feuerlöschern sind bei der Instandhaltung durch zu führen:
  • Prüfung Allgemeiner Zustand, Sauberkeit des Feuerlöschers
  • Lesbarkeit, Vollständigkeit und Richtigkeit der Feuerlöscher-Beschriftung
  • Armaturen, Schläuche und Sicherungen sind bei der Instandhaltung Feuerlöscher zu prüfen.
  • Fälligkeit von Prüffristen nach der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)
    Behälter der Dauerdruck-Feuerlöscher und Gaslöscher und deren druckbeaufschlagte Ausrüstungsteile müssen nach der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) der wiederkehrenden Prüfung durch befähigte Personen oder Sachverständige (TÜV) unterzogen werden.
  • Schutzanstrich, Korrosionserscheinungen Kunststoff-Formteile sind bei der Instandhaltung Feuerlöscher auf Beschädigungen, Brüche, Verformungen, Risse, Verfärbungen zu prüfen.
  • Auslöse- und Unterbrechungseinrichtungen
  • Gewicht oder Volumen des Löschmittels
  • Gewindeanschlüsse hinsichtlich mechanischer Beschädigungen und Gängigkeit
  • Weitere Verwendbarkeit oder Wiederverwendbarkeit des Löschmittels und Beschaffenheit des Innenraums des Löschmittelbehälters durch Sichtprüfung (entfällt bei Kohlendioxidlöschern). Auch wenn dies bei Dauerdrucklöschern mit dem Löschmittel Pulver zweifelsfrei – in Eigenverantwortung des Sachkundigen – ohne Öffnen des Löschmittelbehälters beurteilt werden kann, muß der Löschmittelbehälter in einem Zeitabstand geöffnet werden, der nicht länger als 4 Jahre sein darf; dabei ist Abschnitt 4.2.3 DIN 14 406 beachten.
  • Sicherheitseinrichtungen hinsichtlich Beschädigungen und Korrosionserscheinungen
  • Dichtstellen und Dichtungen
  • Kanäle und Leitungen, durch die Löschmittel und/oder Treibmittel transportiert werden, hinsichtlich Beschädigungen, Korrosionserscheinungen und freien Durchgang
  • Angaben im Innenraum des Behälters dauerhaft anbringen, wann und von wem der Behälter geöffnet wurde. Bei Aufladelöschern Druck oder Gewicht des Treibgases
  • Funktionsbereitschaft des Löschers wieder herstellen, soweit erforderlich durch Instandsetzung, Dauerdrucklöscher auch hinsichtlich Dichtheit prüfen.
  • Beschriftung nach Abschluß der Instandhaltung (siehe Abschnitt 4 DIN 14 406) und/oder dem Füllen (siehe Abschnitt 5 DIN 14 406) anbringen.
  • Löscherhalterung – sofern bei Prüfung zugänglich – hinsichtlich Beschädigung und der Befestigung prüfen.

Instandsetzung Feuerlöscher:

  • Bei der Prüfung festgestellte Mängel am Feuerlöscher müssen beseitigt und defekte Bauteile ausgetauscht werden. Diese Arbeiten sollten je nach Vorgabe nur mit Einverständnis des Auftraggebers ausgeführt werden. Füllen Das Füllen eines Feuerlöschers entspricht im Prinzip dem Prüfen/Instandsetzen und wird in der Regel nach Auslösen eines Feuerlöschers durchgeführt.
    Es werden aber zusätzlich neues Lösch- und Treibmittel benötigt. Bei älteren Löschern nach DIN14406 dürfen nur Typ-zugelassene Lösch- und Treibmittel verwendet werden. Bei neueren Feuerlöschern nach EN3 dürfen nur die auf dem Löscher angegebenen original Lösch- und Treibmittel verwendet werden! Die Angaben der Prüf- und Füllanleitung / Vorschrift des Geräteherstellers ist unbedingt zu beachten.

    Erst nach Abarbeitung aller Punkte, wurde die Instandhaltung des Feuerlöschers ordnungsgemäß durchgeführt.

Unser Tipp:
Begleiten Sie den Feuerlöscher-Kundendienst zu seinem Firmenfahrzeug und überzeugen sich vor Ort, was mit ihrem Feuerlöscher gemacht wird. Schließlich bezahlen Sie ja auch diese Dienstleistung. Ein Kundendienst, der nichts zu verbergen hat, wird Sie gerne zum Firmenfahrzeug einladen und die Gelegenheit nutzen, um Ihnen den Feuerlöscher mal von einer ganz anderen Seite zu zeigen. Er wird die Gelegenheit auch nutzen, um Ihnen den Aufbau und die Handhabung Ihres Löschgerätes genau zu erklären.

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Beratung zum technischen Brandschutz

Beratung zum technischen Brandschutz

Sie haben einen neuen Standort, eine Werkstatt oder auch ein neues Büro und Sie wissen, dass Sie noch Feuerlöscher benötigen?
Vielleicht steht in Ihrem Brandschutzkonzept auch, dass die Ausstattung mit einer Fachfirma abzustimmen ist?

Genau das sind die Aufgaben, die wir auch übernehmen, denn hier kann man viel falsch machen…

Die wichtigste Frage stellt sich hier – welches Löschmittel, welche Feuerlöscher verwende ich? Hier gibt es mittlerweile eine größere Auswahl und die Qual der Wahl. Jedes Löschmittel hat Vor- und Nachteile.
Genau das versuchen wir in einem zielgerichteten Beratungsgespräch zu vermitteln, dass Sie die richtige Entscheidung treffen können.

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Brandschutz im Gewerbe und zu Hause

Brandschutz im Gewerbe und zu Hause

Im Rahmen unserer Kundenbetreuung und natürlich auch für Interessierte bieten wir Lehrgänge, Schulungen, Seminare aus dem Bereich Brandschutz und Sicherheit und Brandschutz im Gewerbe und zu Hause an.

Seminar- Übersicht:

Betriebliche Ausbildung
Vorbeugender Brandschutz nach BGI 560

  • Verbrennungslehre
  • Brandklassen/ Löschmittel
  • Aufbau und Wirkungsweise von Feuerlöschgeräten
  • Vorschriften und Gesetze
  • Ausrüstung nach ASR 2.2
  • Baulicher und vorbeugender Brandschutz
  • Beschilderung nach BGV A8 – DGUV
  • Brandverhütung

Projektziele

  • Praxis Handhabung von Feuerlöschern und anderen Löscheinrichtungen
  • Praktische Übung mit HandFeuerlöschern
  • Taktisches Verhalten im Ernstfall
  • Stand der Technik / Lösungsansätze
  • Zukunftsmarkt Brandschutz und Sicherheit
  • Wissenstest zum Seminar
  • Fragen zum Brandschutz
  • Auswertung des Seminars

Auf vorher genannten Wunsch erstellen wir Ihnen gerne nach der Ausbildung einen Ausbildungsbericht für die Sachversicherer und Aufsichtsbehörden. Selbstverständlich gehen wir in den Seminaren auch speziell auf Ihre Erfordernisse ein, oder konzipieren einen Lehrgang speziell für Ihre Erfordernisse.

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Brandschutzunterweisung Feuerlöscher mit einem Feuerlöschtrainer

Brandschutzunterweisung Feuerlöscher mit einem Feuerlöschtrainer

Wir bieten Firmen, Organisationen, öffentlichen Einrichtungen, Kindergärten, Schulen und eine Brandschutzunterweisung Feuerlöscher mit einem Feuerlöschtrainer an, der für das Training mit tragbaren Feuerlöschern bestens geeignet ist.

Warum ist eine Unterweisung in der Handhabung Feuerlöscher mit einem Feuerlöschtrainer notwendig?

Sie als Arbeitgeber/ Führungskraft sind gesetzlich verpflichtet, Ihr Personal/ Mitarbeiter in der Handhabung Feuerlöscher zu unterweisen.

Die Unterweisung basiert auf nachfolgenden Grundlagen und Vorschriften:

  1. ASR 2.2 Maßnahmen gegen Brände
  2. UVV VBG1 Allgemeine Vorschriften
  3. BGI 560 Arbeitssicherheit durch vorbeugenden Brandschutz
  4. GhVO Geschäftshausverordnung

Ziel der Unterweisung für Feuerlöscher am Feuerlöschtrainer ist:

  • Die Brandschutzunterweisung soll den Teilnehmern die Kenntnisse und die Fertigkeit im Umgang mit HandFeuerlöschern vermitteln.

Die Theorie der Unterweisung beinhaltet folgende Punkte:

  • Einführung
  • Die Notwendigkeit und Ziel der regelmäßigen Unterweisung Feuerlöscher
  • Das Verhalten im Brandfall
  • Verbrennungsvorgang und Voraussetzungen hierzu
  • Brandklassen und Löschmittel
  • Erläuterungen zum Feuerlöscher
  • Fragen/ Diskussion

Die Praxis Feuerlöscher mit Feuerlöschtrainer beinhaltet folgende Punkte:

  1. Die Unterweisung in der Handhabung von Feuerlöscher erfolgt mit dem Einsatz von Übungs-Feuerlöscher (Löschmittel: Wasser und Co² Kohlendioxid).
  2. Es werden die verschiedenen Brandszenarien am Feuerlöschtrainer, wie zum Beispiel Papierkorb- oder Monitorbrände, ausschließlich mit Propangas am Feuerlöschtrainer erzeugt.
  3. Auf Ihren Wunsch kann auch ein Fettbrand-, sowie eine Spraydosenexplosion durchgeführt werden.

Die einzelnen Punkte der ca. 1-3 stündigen Unterweisung Feuerlöscher am Feuerlöschtrainer sind variabel und können je nach Absprache mit dem Auftraggeber, entsprechend den Notwendigkeiten des Betriebes entfallen oder ergänzt werden.

Jeder Teilnehmer erhält ein Teilnahmebescheinigung (optional).

Um ein möglichst effektives Schulungsergebnis für Ihre Mitarbeiter zu erreichen, sollte der Teilnehmerkreis pro Schulung nicht mehr als 15 bis 20 Personen betragen.

Als Schulungsort schlagen wir einen Raum in ihrem Hause vor. Die Feuerlöschübung mit Feuerlöschtrainer sollte auf dem Freigelände gefahrlos durchgeführt werden können.
Bei Bedarf können wir auch ein entsprechendes Gelände zur Verfügung stellen.

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Feststellanlagen- Wartung

Feststellanlagen- Wartung

Wir führen Wartungsarbeiten an Tür- und Toranlagen (Feststellanlagen) aus. Die Grundlage für die Feststellanlagen- Wartung hierfür ist ZH/ 1 494, Vorschriften für Kraftbetätigte Fenster Türen und Tore, vom Hauptverband der Berufsgenossenschaften. Wir sind geschultes Fachpersonal (DORMA, GEZE, FF). Unsere Servicetechniker verfügen über die notwendige Sach- und Fachkunde, um Arbeiten an Feststellanlagen o.ä. auszuführen.

  • Wartungsarbeiten an Feststellanlagen sind wichtig um einen störungsfreien Betrieb der Anlagen über viele Jahre zu gewährleisten.
  • Wartungsarbeiten erhöhen die Lebensdauer Ihrer Anlage.

Fluchttüren dürfen nicht verschlossen werden und müssen in Fluchtrichtung jederzeit zu öffnen sein. Dies ist ein Problem bei Türen die vom Betreiber nicht eingesehen werden können bzw. an weit entlegenen Stellen des Gebäudes installiert sind. Fluchttürsteuerungen – Feststellanlagen – können alle sicherheitsrelevanten Funktionen übernehmen und gewähren gleichzeitig einen sicheren Gebäudeverschluss.

Sicherheitsüberprüfungen sind vom Gesetzgeber für Automatische Tür – und Toranlagen und für Feststellanlagen vorgeschrieben. Der Betreiber einer solchen Anlage ist verpflichtet diese Sicherheitsüberprüfungen an den Anlagen mindestens einmal jährlich von einem Sachkundigen durchführen zu lassen.

  • Für Anlagen die in Rettungswegen eingebaut sind, wird eine mindestens 1 x jährliche Wartung mit Sicherheitsüberprüfung vorgeschrieben. Die durchgeführte Wartung wird in das zur Anlage gehörende Prüfbuch eingetragen.
  • Für die Durchführung der Überprüfung sind nur sachkundige Personen zugelassen, welche die zu prüfenden Anlagen von der technischen Seite her genau kennen, von den Systemlieferanten getestet sind, und die einschlägigen Vorschriften über solche Anlagen, wie z.B. die Richtlinien für Kraftbetätigte Fenster Türen und Tore ZH1/494, die entsprechenden EN Normen, und Vorschriften des DIBT, sowie die Vorschriften über Feststellanlagen beherrschen.
  • Unsere Servicetechniker sind speziell auf die verschiedenen zugelassenen Produkte geschult und mit den einschlägigen Vorschriften vertraut.
  • Bei Anlagen in sicherheitstechnisch relevanten Bereichen, z.B. in Rettungswegen werden in zunehmendem Maße von den Behörden die durchgeführten Sicherheitsüberprüfungen kontrolliert. Die Durchführung der Arbeiten muss in den zur Anlage gehörenden Prüfbüchern dokumentiert werden.
  • Unsere Techniker sind berechtigt, auch die Erstprüfungen und Abnahmen an Feststellanlagen durchzuführen

Sicherheitsüberprüfungen sind wichtig, und helfen im Ernstfall Leben zu retten.

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Flucht- und Rettungspläne – Feuerwehrpläne

Flucht- und Rettungspläne – Feuerwehrpläne

Berufsgenossenschaften, Bau- und Gewerbeämter schreiben vor allen in öffentlichen Bereichen oder auch in gewerblichen Objekten einer bestimmten Größenordnung das Vorhandensein aktueller Flucht- und Rettungspläne – Feuerwehrpläne vor.

Mit übersichtlichen Feuerwehr- und Rettungsplänen – Feuerwehrplänen

dienen Sie Ihrem Unternehmen und der Feuerwehr – denn somit kann rasch und gezielt am richtigen Ort mit den geeigneten Löschmitteln und Aktionen gehandelt werden. Durch Einsatz modernster EDV-Technik und speziell fachlich geschultem Personal zur Bestandsaufnahme vor Ort und anschließender Umsetzung am Computer sind wir in der Lage, Ihre Pläne normgerecht und kostengünstig zu erstellen.
Da die erstellten Pläne archiviert werden, können diese im Falle von später vorgenommenen Umbauten in Ihrem Hause schnell und ohne großen Kostenaufwand aktualisiert werden.

Wir gewährleisten mindestens 5 Jahre Speichergarantie!

Wir beweisen Ihnen unsere Leistungsfähigkeit

– fordern Sie uns!

Mit übersichtlichen Feuerwehr- und Rettungsplänen dienen Sie Ihrem Unternehmen und der Feuerwehr

Unsere fachkundigen Berater führen gerne in Ihrem Auftrag eine umfassende Ist-Soll-Analyse vor Ort, unter Berücksichtigung der BGV A 8 (vorher VBG 125) und der DIN 67510 durch, um auch in Ihrem Betrieb sicherzustellen, dass die Beschilderung den gesetzlichen Bestimmungen neuester Fassung entspricht. Selbstverständlich endet unser Service nicht bei der Analyse, sondern wir führen gerne auch die erforderlichen Montagen in Ihrem Hause durch.

Lassen Sie sich bei einer Beratung unverbindlich unseren ausführlichen Katalog vorlegen, in dem Sie sicher aus einem Angebot von mehreren tausend Kennzeichen verschiedener Größen und Materialien die von Ihnen benötigten Ausführungen finden werden.

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Hydranten – Steigleitungen und Schläuche

Hydranten – Steigleitungen und Schläuche – der umfangreiche Prüfdienst von Hydranten und deren Zubehör bereitet uns keine Schwierigkeiten.

Wie auch bei Handfeuerlöschgeräten maßgebende Gesetze und DIN-Vorschriften deren Bereitstellung und Wartung festlegen, existieren den Anforderungen entsprechend auch Maßangaben bei Löschwasserleitungen, Hydranten und Schlauchanschlusseinrichtungen.

Die von der Baubehörde vorgeschriebene Hydranteneinrichtung unterliegt seit der Neufassung der DIN 14461 und 14462 einer genau reglementierten Überprüfung:

Steigleitung nass / trocken nach spätestens einem Jahr
Steigleitung nass nach spätestens einem Jahr
Steigleitung trocken nach spätestens zwei Jahren

Die in erster Linie für die Selbsthilfe installierten Wandhydranten, die auch mit weiteren Brandschutzeinrichtungen kombiniert sein können, unterscheiden sich in zwei Ausführungen.
Die zur Zeit noch am weitesten verbreiteten Systeme sind mit C-Druckschläuchen auf einer mindestens um 180° ausschwenkbaren Schlauchhaspel doppelt gerollt und nur im voll ausgerollten Zustand einsetzbar.
Die neuere Variante ist mit einem formbeständigen Druckschlauch 1 auf einer mindestens 180° ausschwenkbaren, mit wasserführender Achse ausgerüsteten Schlauchhaspel versehen und somit auch in nur teilweise ausgerolltem Zustand wasserführend einsetzbar.

Hydranten -Steigleitungen und Schläuche – auch die Sicherstellung der Einsatzbereitschaft erforderlicher Schlauchsysteme ist durch DIN 14811 und 14818 geregelt.

C-Druck-Faltschläuche nach DIN 14811 müssen mindestens jährlich bzw. nach jedem Gebrauch,  genau wie W- formbeständige Druckwasserschläuche nach DIN 14818, geprüft werden.
Durch das verantwortungsvolle Aufgabengebiet haben wir in unserem Unternehmen alle nur denkbaren Voraussetzungen geschaffen, sowohl den zu schützenden Personen und deren Sachwerten, als auch dem Gesetzgeber gleichermaßen gerecht zu werden.
Erfüllt sind diese Voraussetzungen durch speziell dafür zusätzlich geschultes Fachpersonal und Hinzuziehung von zugelassenen Sachverständigen zur Abnahme der Anlagen unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Gesetzgebung der einzelnen Bundesländer.
Zur Durchführung der Kundendienstleistungen sind wir mit modernsten, dafür entwickelten mobilen Prüfgeräten ausgerüstet.

Nehmen Sie unsere Dienste bereits bei der Grundausrüstung Ihrer Anlagen in Anspruch und nutzen Sie die zusätzlichen Vorteile durch Abschluss eines Wartungsvertrages! Wir beraten Sie gerne!

Schadhafte Ausrüstungsteile wie Schläuche und Schlauchhaspeln, Strahlrohre, Kupplungen und Kleinteile können in der Regel sofort oder kurzfristig durch qualitativ hochwertige, langlebige, zugelassene Produkte ersetzt werden.

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Wartung Brandschutztüren

Wartung Brandschutztüren

Brand- und Rauchschutztüren gehören zu den wichtigsten unverzichtbaren Brandschutzeinrichtungen in gewerblichen und öffentlichen Gebäuden. Im Brandfall verhindern sie die zu schnelle Ausbreitung eines Feuers und die damit einhergehenden Kohlenmonoxid und Rauchentwicklung. Der Schutz von Menschenleben ist somit die wichtigste Aufgabe dieser Brandschutzeinrichtungen. Grundlage dafür ist allerdings eine zuverlässige und störungsfreie Funktion im Notfall. Um diese zu gewährleisten sind Feuerschutztüren, Brandschutztüren und Feststelleinrichtungen regelmäßig nach §4 (3) ArbStättV zu überprüfen.

Brandschutztüren und -tore sind entsprechend der bauaufsichtlichen Zulassung sowie der dazugehörigen Einbauanleitung des Herstellers zu warten, bzw. instand zu setzen.
Hinzu kommen Montage- und Wartungsanleitung, Übereinstimmungserklärung (Errichterbescheinigung) der Montagefirma und Zulassungsbescheid des DIBt. Lassen Sie sich diese Unterlagen geben. Sie sind wichtig zur Vorlage bei Behörden und Versicherungen.

Wann ist eine Wartung Brandschutztüren durch zu führen?

Spätestens alle 12 Monate stehen sicherheitstechnische Prüfung und Wartung an. Hierbei zu beachten sind die ASR A1.7 Abs. 10.2, DIN 14677, Unfallverhütungsvorschriften sowie DIBt-Richtlinien und Prüfzeugnis des Herstellers. Prüfen dürfen laut ASR A1.7 nur Sachkundige.
Brandschutztüren haben selbstschließend zu sein. Falls sie betriebsbedingt offen gehalten werden müssen, sind Feststellanlagen erforderlich. Diese schließen Brandschutztüren im Brandfall automatisch. Feststellanlagen sind einmal monatlich durch den Betreiber oder dessen Beauftragten und einmal jährlich durch den Sachkundigen zu prüfen.

Wie erkenne ich eine Brandschutztür?

  • Brandschutztüren oder Rauchschutztüren sind mit einem Schild auf der Tür (Türfalz) gekennzeichnet. Auf diesem Schild ist die Zulassungsnummer des DIBt, der Hersteller wie auch das Herstellungsjahr eingeprägt. Fehlt dieses Schild/ Kennzeichnung oder wird entfernt oder unkenntlich, so erlischt die Zulassung als Feuerschutzabschluss oder eine Zulassung lag nie vor.

Wissenswertes zur Wartung Brandschutztüren:

Geltende Vorschriften oder Normen für die Instandhaltung von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen

§14 MBO

  • Nach der Musterbauordnung (MBO) sind bauliche Anlagen so anzuordnen, zu errichten, zu ändern und instand zu halten, dass der Entstehung eines Brandes und der Ausbreitung von Feuer und Rauch vorgebeugt wird. Außerdem muss bei einem Brand die Rettung von Menschen und Tieren sowie eine wirksame Löscharbeit möglich sein.

§4 (3) ArbStättV

  • Der Arbeitgeber hat die Arbeitsstätte instand zu halten und dafür zu sorgen, dass festgestellte Mängel unverzüglich beseitigt werden. Können Mängel, mit denen eine unmittelbare erhebliche Gefahr verbunden ist, nicht sofort beseitigt werden, hat er dafür zu sorgen, dass die gefährdeten Beschäftigten ihre Tätigkeit unverzüglich einstellen.
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Wartung von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA)

Wartung von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) – warum muss eine Wartung erfolgen?

Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) müssen im Brandfall die Flucht­wege rauch­frei halten. Sie schützen durch die Abführung von giftigen und heißen Gasen auch die die Tragfähigkeit der Hallen-, bzw. Gebäudekonstruktion.

Bei der Wartung von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) muss ihre kom­plexe Funk­tions­fähig­keit über­prüft werden. Die Lebens­dauer der RWA wird da­durch erhöht.

Was muss gewartet werden?

Bei der Wartung elektrischer, bzw. pneumatischer RWA werden alle Betätigungs- und Steuerungselemente, Öffnungsaggregate, Energiezuleitungen und das ganze Zubehör auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft.

Weiterhin gehört bei der Wartung neben der Pflege und der Überprüfung aller Komponenten auch die Instandsetzung beschä­digter oder defekter Bauelemente. Um die Systemkompatibilität zu gewährleisten, dürfen nur Originalersatzteile oder gleichwertige Ersatzteile verwendet werden.

Wartung von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA)

Wartungsumfang bei elektrischen RWA-Anlagen

  • Sichtkontrolle der Anlage auf bauliche Veränderungen / Vollständigkeitsprüfung auf Beschädigungen
  • Kontrolle der elektrischen Verkabelung
  • Überprüfung der beweglichen Teile, der Windleitwände, Verriegelung usw.
  • Prüfung des Ladeerhaltungssystems, bzw. ist ein Austausch der Akkus (spätestens nach 4 Jahren) notwendig?
  • Funktionsprüfung der Melder mit Prüfgas, bzw. bei Wärmemeldern mit einer geeigneten Wärmequelle
  • Funktionsprüfung aller Funktionen, Anzeigen und Signale
  • Simulation des Notbetriebes – der Notstromakku muss mindestens 2x vollständig Öffnen und Schließen.
  • Ersatz von verbrauchten Materialien durch Originalteile des Herstellers
  • Reinigung der Anlage
  • Dokumentation der Arbeiten in einem Wartungsbuch oder Prüfprotokoll.

Wartungsumfang bei pneumatischen RWA-Anlagen

  • Sichtkontrolle der Anlage auf bauliche Veränderungen / Vollständigkeitsprüfung auf Beschädigungen
  • Kontrolle der Schlauchanschlüsse und der Schraubverbindungen
  • Überprüfung der beweglichen Teile, der Windleitwände, Verriegelung, Zylinder, Gasfedern, Phiolen usw.
  • Prüfen der CO2- Patronen auf Zustand und Füllgewicht
  • Funktionsprüfung aller Funktionen, Anzeigen und Signale
  • Auslösung der RWA-Anlage am Alarmkasten, Überprüfung eines reibungslosen Ineinandergreifens aller Systemkomponenten im Einsatzfall
  • Ersatz von verbrauchten Materialien durch Originalteile des Herstellers
  • Reinigung der Anlage
  • Dokumentation der Arbeiten in einem Wartungsbuch oder Prüfprotokoll.

Wissenswertes zur Instandhaltung von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen

Geltende Vorschriften oder Normen für die Instandhaltung von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen

§14 MBO
Nach der Musterbauordnung (MBO) sind bauliche Anlagen so anzuordnen, zu errichten, zu ändern und instand zu halten, dass der Entstehung eines Brandes und der Ausbreitung von Feuer und Rauch vorgebeugt wird. Außerdem muss bei einem Brand die Rettung von Menschen und Tieren sowie eine wirksame Löscharbeit möglich sein.

DIN 57833 / VDE 0833-1
Elektrische Gefahrenmeldeanlagen, wozu auch elektrische Rauch- und Wärmeabzüge oder Rauchmelder gehören, müssen nach Herstellerangaben, jedoch mindestens einmal jährlich inspiziert werden. Wird bei der Inspektion oder Wartung festgestellt, dass die geforderte Funktion der Gefahrenmeldeanlage nicht mehr sichergestellt ist, muss unverzüglich eine Instandhaltung erfolgen, die mit dem Betreiber abzustimmen ist.

VdS Richtlinie 4020, Abschnitt 12.2
Nach der VdS-Richtlinie sind Rauch- und Wärmeabzüge, die Rauchschürzen, vorhandene Bauteile, die Zuluftöffnungen sowie Energiezuleitungen und jegliches Zubehör in regelmäßigen Zeitabständen, mindestens jedoch einmal jährlich, nach den Angaben des Errichters auf Funktionsfähigkeit und Betriebsbereitschaft von einer Fachkraft zu prüfen, zu warten und gegebenenfalls instand zu setzen. Alle Arbeiten sind entsprechend zu dokumentieren.

VDI 3564, Abschnitt 4.6
Die VDI-Vorschrift 3564 gilt für Hochregallager, in denen alle Brandschutzeinrichtungen einschließlich Rauch- und Wärmeabzugsanlagen in regelmäßigen Abständen zu warten und zu überprüfen sind. Die Überprüfungen sind in Kontrollbüchern zu dokumentieren, aus denen Prüfdatum und Prüfbefund ersichtlich sind. Mängel sind unverzüglich abzustellen.

DIN 18232 Teil 2
Nach der DIN 18232 Teil 2 dürfen Wartungsarbeiten an RWA-Anlagen nur von qualifizierten Fachfirmen nach Angaben des Herstellers, im Regelfall einmal jährlich, durchgeführt werden. Dabei müssen alle Betätigungs- und Steuerungselemente, Öffnungsaggregate, Energiezuleitungen und jegliches Zubehör auf Funktionsfähigkeit und Betriebsbereitschaft geprüft, gewartet und gegebenenfalls instand gesetzt werden.

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